Bundeswehr vor Einsatz im Mittelmeer | Aktuell Welt | DW | 12.02.2014
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Aktuell Welt

Bundeswehr vor Einsatz im Mittelmeer

Neuer Auslandseinsatz für die Bundeswehr: Nach DW-Informationen soll die Marine im Mittelmeer die Zerstörung syrischer Chemiewaffen unterstützen. Die Voraussetzung: ein robustes Mandat.

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Bundeswehr vor Einsatz im Mittelmeer

Ein robustes Mandat bedeutet, dass ein Kampfeinsatz nicht ausgeschlossen ist. Den möglichen neuen Auslandseinsatz deutscher Soldaten kündigte Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier bei einem Treffen mit Vertretern des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag an.

Nach den Recherchen der Deutschen Welle soll die deutsche Marine im Mittelmeer diejenigen Schiffe beschützen, an deren Bord Chemiewaffen aus Syrien vernichtet werden. Wann genau eine solche Mission beginnen kann, ist noch unklar. Denn die Chemiewaffen müssten zuerst aus dem Binnenland an die Küste gebracht und auf die Spezialschiffe verladen werden.

Deutschland hilft auch bei der Zerstörung

Einem Beschluss des UN-Sicherheitsrates zufolge sollen die Kampfstoffe, darunter Sarin und Senfgas, auf einem US-amerikanischen Spezialschiff, der "Cape Ray" auf See neutralisiert werden. Marineeinheiten sollen das Schiff währenddessen schützen.

Ein Teil der Abbauprodukte des Gases soll dann in Deutschland vernichtet werden. Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) hatte Deutschland um Hilfe gebeten, weil die Bundeswehr bei der Entschärfung von C-Waffen über große Expertise verfügt. Mit der Zerstörung ist die bundeseigene Gesellschaft zur Entsorgung von chemischen Kampfstoffen und Rüstungsaltlasten (GEKA) im niedersächsischen Munster beauftragt.

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