Biden löst Impfversprechen vorzeitig ein | Aktuell Amerika | DW | 19.03.2021
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Corona-Pandemie

Biden löst Impfversprechen vorzeitig ein

Die Vereinigten Staaten drücken beim Impfen aufs Tempo. Europa sieht US-Präsident Joe Biden im Kampf gegen die Corona-Pandemie als abschreckendes Beispiel.

USA Joe Biden Rede COVID-19 Impfungen

Joe Biden: "Es ist Zeit für Optimismus, aber keine Zeit für Entspannung"

"Bitte, bitte, lassen Sie nicht geschehen, was in Europa passiert, wie Sie es im Fernsehen sehen", sagte US-Präsident Joe Biden an seine Landsleute gerichtet. Er machte allerdings keine Angaben dazu, auf welchen Teil der Entwicklung in Europa er sich konkret bezog. Zugleich forderte Biden die Amerikaner auf, weiterhin Masken zu tragen, sich regelmäßig die Hände zu waschen und den empfohlenen Mindestabstand einzuhalten.

In den Vereinigten Staaten ist die Zahl der registrierten Corona-Fälle seit einem Höhepunkt im Januar deutlich zurückgegangen - zuletzt auf etwa 55.000 pro Tag. Einer der Gründe ist nach Ansicht von Experten die rasch fortschreitende Impfkampagne.

Erstes Ziel erreicht

"Ich bin stolz verkünden zu können, dass wir (...) 58 Tage nach dem Amtsantritt meiner Regierung, mein Ziel erreicht haben werden, unseren amerikanischen Mitbürgern 100 Millionen Spritzen zu verabreichen", erklärte Biden mit Blick auf diesen Freitag. Eigentlich hatte er sich für die Erfüllung des Versprechens 100 Tage im Amt Zeit gegeben.

Texas Impfung im Auto

In den USA möglich: Impfung im "Drive-Thru"

Der Präsident kündigte an, bald ein neues Impfziel abzustecken. Womöglich könnte er sein Ziel auf 200 Millionen Impfungen in 100 Tagen verdoppeln.

"Vor acht Wochen waren erst acht Prozent der Senioren, die durch COVID-19 am gefährdetsten sind, geimpft", erläuterte Biden. "Heute haben 65 Prozent der Menschen, die 65 oder älter sind, mindestens eine Spritze bekommen." Das sei ein "entscheidender" Durchbruch, weil 80 Prozent der mehr als 500.000 Corona-Toten in den USA über 65 Jahre alt gewesen seien.

wa/ww (afp, dpa)

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