Auslands-Ticker: Zeit der Versöhnung in Athen | Aktuell Welt | DW | 10.01.2019
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News aus aller Welt

Auslands-Ticker: Zeit der Versöhnung in Athen

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Merkel wird von einem strahlenden Tsipras empfangen, Ankara und Washington streiten weiter über die Kurden in Syrien, der Vatikan bekommt seinen eigenen Sportverein.

Nach den schweren Verwerfungen während der Schuldenkrise peilen Deutschland und Griechenland wieder vertrauensvolle Gespräche an. Beim ersten Besuch der deutschen Bundeskanzleirn in Athen seit 2014 betonen Merkel und Tsipras: Die Kooperation zwischen Berlin und Athen wird in den kommenden Jahren von entscheidender Bedeutung sein.

 

Türkei will gegen Kurden losschlagen

Türkei, Ankara: Mevlut Cavusoglu, Außenminister aus der Türkei, spricht nach einem Treffen mit dem US-Außenminister Pompeo (picture-alliance/dpa/C. Ozdel)

Der türkische Außenminister Cavusoglu vor Journalisten (Archivbild)

"Wir werden niemanden um Erlaubnis bitten", sagt der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu - und meint die USA. Während Washington auf Schutzgarantien für kurdische Kämpfer in Nordsyrien dringt, will Ankara diese bekämpfen.

 

Labour-Chef Corbyn fordert Neuwahl bei Niederlage für May

Der britische Labour-Chef Jeremy Corbyn erhöht den Druck auf Premierministerin Theresa May: Er dringt auf ein Misstrauensvotum, falls der Brexit-Deal in der kommenden Woche abgelehnt werden sollte. Wirtschaftsminister Greg Clark warnte dagegen vor den "verheerenden" Folgen eines Brexits ohne Austrittsabkommen und appellierte an die Abgeordneten, für den Brexit-Deal zu stimmen.

 

Prozess um erstes IS-Attentat in Europa

In Brüssel müssen sich zwei Männer für den Anschlag auf das Jüdische Museum in Brüssel im Mai 2014 vor Gericht verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, damals vier Menschen erschossen zu haben. Der Angriff war das erste in einer Reihe von Attentaten, die der sogenannte "Islamische Staat" für sich reklamierte. Der Hauptangeklagte hatte sich bei seiner Verhaftung in eine Flagge der IS-Terrormiliz gehüllt.

 

Vatikan gründet ersten eigenen Sportverein

Rennen für den Papst: Der Vatikan hat jetzt sein erstes eigenes Sportteam - das "Athletica Vaticana". Der Sportverein hat rund 60 Mitglieder, darunter Nonnen, Priester, päpstliche Leibwächer der Schweizer Garde und Angestellte der vatikanischen Apotheke oder Bibliothek. 

 

Tote bei Protesten im Sudan

Tausende Demonstranten trafen in der Hauptstadt Khartoum und der unmittelbar angrenzenden Metropole Omdurman aufeinander: Die einen verkündeten ihre Unterstützung für Präsident Omar al-Baschir, die anderen protestierten gegen ihn und seine Regierung. Gegen die Anti-Baschir-Demonstranten setzte die Polizei Tränengas ein, es gab Tote und Verletzte.

 

Kandidat der Opposition gewinnt im Kongo 

Kongo Kinshasa Felix Tshisekedi nach der Stimmabgabe (Reuters/K. Katombe)

Félix Tshisekedi nach der Stimmabgabe

Seit Tagen hat die Bevölkerung in der Demokratischen Republik Kongo sehnsüchtig auf das Ergebnis der Präsidentenwahl gewartet. Das Rennen macht Félix Tshisekedi aus dem Lager der Opposition. Er verspricht den Wählern, Korruption und Armut zu bekämpfen.
 

Flucht vor der Terror-Miliz 

Nigeria Flüchtlingscamp in Maiduguri (picture-alliance/AP Photo/S. Alamba)

Ein Flüchtlingslager in Nigeria

Seit drei Wochen toben im Nordosten Nigerias neue Gefechte zwischen Streitkräften und der islamistischen Terror-Organisation Boko Haram. Zehntausende Zivilisten sind Hals über Kopf geflüchtet. 

 

Bonbons und ein Wutanfall?

Es war ein Versuch: US-Präsident Donald Trump empfing die führenden Demokraten Nancy Pelosi und Chuck Schumer. Er wollte von ihnen die Zusage, dass sie sein Projekt - eine Mauer an der Grenze zu Mexiko - nun doch unterstützen. Nach ihrem Nein twitterte Trump verärgert: "Totale Zeitverschwendung".     

 

Kim und Xi üben Schulterschluss

Südkorea, Seoul: Kim Jong Un und Präsident Xi Jinping auf einem Fernsehbildschirm (picture alliance/AP/A. Young-Joon)

Südkoreas Machthaber Kim (l.) und der chinesische Präsident Xi

Vor einem möglichen zweiten Treffen mit US-Präsident Donald Trump hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un seine Nähe zur chinesischen Führung demonstriert. Die Beziehungen beider Länder
seien auf "ein neues Hoch" befördert worden, hieß es zum Abschluss des Besuchs von Kim beim chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Peking. 

 

Iran bestätigt Festnahme eines US-Bürgers 

Iran Präsident Rohani wirft USA Wirtschaftsterror vor (Getty Images/AFP)

Der iranische Präsident Hassan Rohani

Schon seit Ende Juli wird der Marine-Veteran Michael White aus Kalifornien im Iran festgehalten. Jetzt wurde der Fall publik. Der 46-Jährige ist nicht der Einzige - mindestens drei weitere Amerikaner lässt das Mullah-Regime seit Jahren nicht in ihre Heimat zurück. 

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