Auslands-Ticker: UN-Untersuchung für Xinjiang gefordert | Aktuell Welt | DW | 04.02.2019
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News aus aller Welt

Auslands-Ticker: UN-Untersuchung für Xinjiang gefordert

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Menschenrechtler drängen die UN zu einer Inspektion in Xinjiang, nach einem Chemieunfall wurden zwei Manager in Ungarn verurteilt, die EU will mehr Transparenz im Web.

Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben die Vereinten Nationen aufgefordert, die Unterdrückung der uigurischen Minderheit in der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang zu untersuchen. Sie appellierten an den UN-Menschenrechtsrat, eine "internationale Untersuchungsmission" zur Lage der  Menschenrechte in der Provinz zu starten. ""Die Misshandlung in Xinjiang ist so schwerwiegend, dass es nach internationalem Handeln schreit", sagte der Chef von Human Rights Watch (HRW), Kenneth Roth, in Genf.

 

Zwei Haftstrafen nach Chemieunfall in Ungarn

Als Verantwortliche für eine Schlamm-Katastrophe hat ein Gericht in der westungarischen Stadt Györ zwei Top-Manager zu Gefängnisstrafen verurteilt. Der ehemalige Generaldirektor des Aluminium-Herstellers MAL erhielt zweieinhalb, sein damaliger technischer Stellvertreter zwei Jahre Haft. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Vor mehr als acht Jahren waren bei dem Chemieunfall zehn Menschen ums Leben gekommen und etwa 200 verletzt worden.

 

Franziskus kritisiert Krieg im Jemen 

Bei seinem historischen Besuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat Papst Franziskus die Kriege in Syrien und im Jemen angeprangert, und das obwohl seine Gastgeber an den Kampfhandlungen im Jemen beteiligt sind. Zu Beginn seines Besuchs war das Oberhaupt der katholischen Kirche in Abu Dhabi pompös empfangen worden.

 

Leiche im Flugzeug von Sala entdeckt

Im abgestürzten Flugzeug des vermissten argentinischen Fußballers Emiliano Sala ist eine Leiche entdeckt worden. Das teilte die britischen Flugunfallbehörde mit. Die Maschine war über dem Ärmelkanal abgestürzt.

 

EU-Kommission meldet Erfolge gegen Hass im Netz

Im Kampf gegen Hassbotschaften im Netz verlangt die EU-Kommission von Online-Plattformen wie Twitter und Facebook mehr Informationen für die Nutzer. Kommissarin Vera Jourová vermeldete zugleich erste Erfolge. 

 

EU-Länder erkennen Guaidó als Präsidenten Venezuelas an

Gemeinsam mit sieben anderen EU-Ländern erkennt Deutschland den bisherigen Oppositionsführer Juan Guaidó als Übergangspräsidenten Venezuelas an und erhöht damit den Druck auf Staatschef Nicolás Maduro. Kritik kommt dagegen aus Moskau.

 

Nayib Bukele neuer Präsident El Salvadors

Der Konservative Nayib Bukele erhielt nach dem vorläufigen Endergebnis 53,83 Prozent und muss daher nicht mehr in eine Stichwahl. Auf den ehemaligen Bürgermeister der Hauptstadt San Salvador wartet harte Arbeit. Dafür wird nicht zuletzt der blonde Präsidentenkollege in Washington sorgen. 

 

Besuch bei einem Partner 

Zwei Tage lang nimmt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihren ersten bilateralen Japan-Besuch seit 2015 Zeit. Es geht um die Wirtschaft - und um eine "Wertepartnerschaft" in einer sich verändernden Welt. Auch der Kaiser wird Merkel empfangen.

 

Ultimatum beeindruckt Maduro nicht

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro geht auf Konfrontation mit dem Westen. "Ich weigere mich, Wahlen auszurufen", sagte er in einem am Sonntag ausgestrahlten TV-Interview. Eine Frist mehrerer EU-Länder ließ Maduro verstreichen.

 

USA verstärken Grenzsicherung 

Im Kampf gegen die illegale Einwanderung schickt die US-Armee 3750 zusätzliche Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Die Einheiten sollen den US-Zoll und Grenzschutz unterstützen, wie das Verteidigungsministerium in Washington mitteilte.

 

Linke Konkurrenz für rechte Regierung

Robert Biedron, lange Jahre Polens einzig offen schwuler Politiker, hat eine eigene Partei gegründet. Seine neue linksliberale Bewegung "Wiosna" (Frühling) startete bereits in den Europawahlkampf.

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