Auslands-Ticker: Paketbomben in den USA sorgen für Angst | Aktuell Welt | DW | 23.10.2018
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Internationales

Auslands-Ticker: Paketbomben in den USA sorgen für Angst

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: In den USA fangen die Behörden verdächtige Pakete an Obama und Clinton ab. Die EU sagt Wegwerf-Plastik den Kampf an. Und: Im Jemen leiden 14 Millionen Menschen Hunger.

Sicherheitsbehörden fangen verdächtige Päckchen an Obama und Clinton ab

Der amerikanische Secret Service hat zwei Pakete mit Sprengsatzvorrichtungen an den früheren US-Präsidenten Barack Obama und an die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton  abgefangen. Beide Pakete fielen bei Routine-Checks auf. Die Post an Clinton enthielt eine funktionsfähige Bombe, im Paket an Obama befand sich nach Angaben der Behörden eine Sprengsatzvorrichtung, die nicht hätte zünden können. Zwei weitere Pakete wurden in New York entdeckt. Die eine Postsendung war an das Büro des New Yorker Gouverneurs Cuomo adressiert, ein weiteres Paket war an den Fernsehsender CNN gerichtet.

 

EU-Parlament: Strohhalme und Plastikteller müssen weg

Zum Schutz der Meere sollen Plastikteller, dünne Plastiktüten, Strohhalme und andere Kunststoff-Wegwerfprodukte nach dem Willen des Europaparlaments verboten werden. Die Abgeordneten stimmten in Straßburg mit großer Mehrheit für einen entsprechenden Richtlinienentwurf. Plastik macht weltweit drei Viertel des Mülls in den Ozeanen aus. An den Stränden zeigt sich das Problem noch deutlicher: Bei der Hälfte des Mülls, der dort angeschwemmt wird, handelt es sich um Kunststoffteile.

 

 Khashoggi: Washington greift zu Maßnahmen, London folgt

US-Außenminister MIke Pompeo mit Kronprinz Mohammed MbS bin Salman vergangene Woche in Riad (picture-alliance/dpa/SPA)

US-Außenminister Mike Pompeo mit Kronprinz Mohammed "MbS" bin Salman vergangene Woche in Riad

Washington will Verdächtigen im Fall Khashoggi die Visa entziehen. Großbritannien kündigte ähnliche Schritte an. Der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman verurteilte die Tötung des Journalisten als "abscheulichen Vorfall". Bei einem Wirtschaftsforum in Riad sagte der Kronprinz zu, den Fall aufzuklären. Die Hintermänner würden "zur Rechenschaft gezogen". Es waren die ersten öffentlichen Äußerungen des Thronfolgers seit Khashoggis Tod.

 

14 Millionen Jemeniten von Hunger bedroht

Die Hungersnot im Jemen könnte nach UN-Angaben bald 14 Millionen Menschen betreffen - das ist die Hälfte der Bevölkerung. Schuld ist der brutale Bürgerkrieg, in dem auch Saudi-Arabien und der Iran mitmischen.

 

Keine Fortschritte beim Thema Menschenrechte in Nordkorea  

Auch wenn der UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte in Nordkorea, Tomás Ojea Quintana, das politische Tauwetter im Verhältnis zu Südkorea und den USA grundsätzlich gutheißt: Auf die Menschenrechtssituation in dem kommunistischen Staat hat es noch nicht positiv eingewirkt. 

 

Der "Like"-Button ist nicht immer harmlos

Das Auswärtige Amt hat deutsche Reisende in der Türkeizur Vorsicht bei der Nutzung sozialer Netzwerke aufgerufen. Denn schon Kleinigkeiten können zu Anklagen und mehrjährigen Haftstrafen führen. Wer beispielsweise den "Like"-Button unter einem Beitrag anklickt, der als Beleidigung des türkischen Präsidenten Erdogan empfunden werden könnte, begibt sich in Gefahr. 

 

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