Auslands-Ticker: Eine Stadt steht still - Erdogan in Köln | Aktuell Welt | DW | 29.09.2018
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NEWS AUS ALLER WELT

Auslands-Ticker: Eine Stadt steht still - Erdogan in Köln

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Präsident Erdogan eröffnet die Kölner Zentralmoschee. Syrien sieht die USA, Frankreich und die Türkei als Besatzer. Und in Barcelona fliegen Farbbeutel auf Polizisten.

Erdogan: Kölner Moschee "Symbol des Zusammenhalts"

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat in einer feierlichen Zeremonie die Kölner Zentralmoschee der umstrittenen Türkisch-Islamischen Union DITIB eröffnet. Der Bau solle zu einem "Symbol des Zusammenhalts" werden, sagte Erdogan in seiner live im deutschen Fernsehen übertragenen Rede. Während des Besuchs des Präsidenten herrscht in der Domstadt die höchste Sicherheitsstufe - mehr als 3000 Polizisten sind im Einsatz.  

 

Syrien fordert Truppenabzug westlicher Länder

Nach Ansicht des syrischen Außenministers Walid al-Muallem sollen in Syrien kämpfende Soldaten aus den USA, Frankreich und der Türkei das Bürgerkrigesland "sofort" verlassen. Es handele sich um "Besatzungstruppen", sagte al-Muallem bei der UN-Generaldebatte in New York - und versicherte, der Krieg in Syrien sei "fast zu Ende".

 

Mit Farbe und Eiern gegen die Polizei

Kurz vor dem Jahrestag des katalanischen Unabhängigkeitsreferendums ist es in der Metropole Barcelona zu Krawallen gekommen. Dabei wurden Polizeibeamte spanischen Medienberichten zufolge unter anderem mit Eiern und Farbbeuteln beworfen. Zwei Personen wurden festgenommen.

 

"Samstagsmütter" attackieren Merkel

In Istanbul hat die Polizei abermals eine Demonstration der sogenannten Samstagsmütter aufgelöst. Auf Twitter ging die Gruppe auf den Besuch des türkischen Staatspräsidenten in Deutschland ein - und prangerte die "heuchlerische Politik von Merkel und Erdogan" an.

 

Hunderte Tote und Verletzte in Indonesien

Nach dem Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami in Indonesien kämpfen sich Rettungskräfte in eine von den Fluten zerstörte Region der Insel Sulawesi vor. Allein in der Provinzhauptstadt Palu meldeten die Behörden 384 Tote und Hunderte Verletzte. Viele Einwohner werden noch vermisst.

 

Palästinenser ziehen vor den Internationalen Gerichtshof

Wegen des Umzugs der US-Botschaft nach Jerusalem haben die Palästinenser ein Verfahren gegen die USA beim Internationalen Gerichtshof angestrengt, wie das palästinensische Außenministerium in Ramallah mitteilte. Das höchste UN-Gericht bestätigte den Eingang der Klage. Washington hat nach Ansicht Palästinas mit dem Umzug internationales Recht verletzt.

 

Nafta mit oder ohne Kanada

Die USA und Mexiko wollen bei dem neuen Freihandelsvertrag für Nordamerika (Nafta) offenbar doch noch Kanada ins Boot holen. Der Vertragstext wurde überraschend noch nicht veröffentlicht. Das muss aber spätestens bis Sonntag geschehen, sonst drohen neue Schwierigkeiten durch den neu gewählten Präsidenten Mexikos, Obrador.

 

Zusammen zuerst

Bundesaußenminister Heiko Maas hat seine erste Rede vor der UN-Vollversammlung in New York gehalten. Er konstatierte eine "Krise des Multilateralismus" und warb für mehr internationale Zusammenarbeit. Sein Motto "Zusammen zuerst" ist eine Replik auf Trumps "America first".

 

FBI soll im Fall Kavanaugh ermitteln

US-Präsident Trump hat eine Untersuchung der Missbrauchsvorwürfe gegen seinen Wunschkandidaten für das Richteramt am Obersten Gericht angeordnet. Die FBI-Ermittlungen sollen im Umfang begrenzt und nicht länger als eine Woche dauern. Danach soll der Senat endgültig über die Kandidatur entscheiden. Der Justizausschuss hatte am Freitag knapp für die Nominierung Brett Kavanaughs votiert.

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