Assad-Truppen machen große Geländegewinne | Aktuell Welt | DW | 11.08.2019
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Syrien

Assad-Truppen machen große Geländegewinne

Bei ihrer Offensive gegen das letzte große Rebellengebiet in Syrien haben die Truppen von Präsident Assad einen wichtigen Ort eingenommen. Al-Habit im Süden der Provinz Idlib sei erobert worden, melden Aktivisten.

Damit sei die Armee von Präsident Baschar al-Assad näher an Chan Schaichun gerückt, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Chan Schaichun ist die größte Stadt in dem Rebellengebiet.

Der Beobachtungsstelle zufolge handelt es sich um den größten Landgewinn der Regierung, seit diese zusammen mit Russland im April eine Offensive gegen Idlib und die benachbarte Provinz Hama begonnen hatte. Mit dem Vormarsch seien die Truppen nun nur noch etwa acht Kilometer von Chan Schaichun entfernt, sagte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel-Rahman.

Zerfallen in drei Teile

Seit Beginn der Offensive wurden UN-Schätzungen zufolge rund 400.000 Menschen vertrieben. Syrien ist nach mehr als acht Jahren Bürgerkrieg dreigeteilt. Regierungskräfte kontrollieren fast zwei Drittel Syriens, darunter die wichtigsten Städte. Der Norden und Nordosten wird von den Kurden beherrscht, die von den USA unterstützt werden.

Rebellen kontrollieren nur noch einige Gebiete im Nordwesten, darunter die Region um die Stadt Idlib. Die Regierung verfolgt das Ziel, das Land wieder ganz einzunehmen. Die Türkei unterstützt Rebellen und würde zudem gerne die Kurden zurückdrängen.

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USA und Türkei wollen "Sicherheitszone" in Syrien (7..8.2019)

haz/hf (dpa, rtr)

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