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Anita Lasker-Wallfisch

Anita Lasker-Wallfisch wurde 1925 in Breslau in eine deutsch-jüdische Familie geboren. Als Cellistin spielte sie im Mädchenorchester von Auschwitz und überlebte so den Holocaust.

1942 wurde Anita-Lasker Wallfisch gemeinsam mit ihrer Schwester Renate von den Nazis aus ihrer Heimatstadt deportiert und zunächst in Auschwitz und später in Bergen-Belsen inhaftiert. Aufgrund ihrer Violoncello-Kenntnisse blieb sie von Zwangsarbeit verschont und wurde ins Mädchenorchester beordert. Viele Jahre lang schwieg sie über ihre Erlebnisse. 2000 schließlich erschien ihre Autobiografie "Ihr sollt die Wahrheit erben. Die Cellistin von Auschwitz. Erinnerungen". Als eine der letzten Zeitzeuginnen, die ein Konzentrationslager überlebte, berichtet sie heute Schulklassen von den Gräuletaten der Nazis. Anita Lasker-Wallfisch wurde unter anderem mit dem Deutschen Nationalpreis geehrt.