Al-Kaida-Chef im Jemen stirbt durch US-Drohne | Aktuell Welt | DW | 07.02.2020
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Terrorismus

Al-Kaida-Chef im Jemen stirbt durch US-Drohne

Die USA haben im Jemen den Anführer des dortigen Ablegers des islamistischen Terrornetzwerks Al-Kaida getötet. Der Angriff sei auf Befehl von US-Präsident Donald Trump erfolgt, erklärte das Weiße Haus.

 al-Qaida-Führer Qassim al-Rimi wurde im Jemen getötet (picture-alliance/dpa/EPA/Stringer)

Beide Bilder stammen von 2009 und sollen Al-Kaida-Führer Al-Rimi zeigen

Kassim Al-Rimi war Militärchef der Terrorgruppe AQAP im Jemen, die als mächtigster Ableger des Al-Kaida-Netzwerkes gilt. AQAP war 2009 durch den Zusammenschluss des saudiarabischen und des jemenitischen Zweiges der Terrororganisation entstanden. Im jemenitischen Bürgerkrieg verübte die Organisation Anschläge sowohl gegen die Regierungstruppen als auch gegen die schiitischen Huthi-Rebellen.

Zehn-Millionen-Dollar zur Belohnung

Die US-Behörden bringen Al-Rimi auch in Verbindung mit dem Angriff auf die US-Botschaft im Jemen 2008. Auf den Terroristen war eine Belohnung in Höhe von bis zu zehn Millionen US-Dollar ausgesetzt.

Durch seinen Tod sei man der Beseitigung der Gefahren für die nationale Sicherheit nähergekommen, hieß es. Wann genau Al-Rimi getötet wurde, teilte die US-Regierung nicht mit. Betont wurde aber, auch sein Vorgänger sei bei dem US-Drohnenangriff im Jemen getötet worden.

Al-Rimi hatte erst vor einigen Tagen in einer Audiobotschaft erklärt, dass seine Organisation auch hinter dem von einem saudi-arabischen Soldaten verübten Schusswaffenangriff im Dezember auf einem Militärstützpunkt im Bundesstaat Florida stehe. Bei diesem Angriff waren drei US-Soldaten getötet und acht weitere Menschen verletzt worden. Der Angreifer wurde beim Schusswechsel mit der Polizei getötet.

haz/mak (rtr, afp, dpa)

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