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Volontariat

Jahrgang 2015 - 2016

Sie bringen beeindruckende Erfahrungen mit. Was diese Nachwuchsjournalisten aber gar nicht können, was sonst aus ihnen geworden wären und mit wem sie gerne mal ein Bier trinken würden - das verraten sie hier!



Janina Semenova aus Deutschland, Internationale DW-Volontärin (Foto: DW/Matthias Müller).

Janina Semenova aus Deutschland

Janina Semenova
studiert seit 2012 Journalistik mit Nebenfach Musik in Dortmund. Erste Einblicke in den Journalismus beim Lokalradio und der Lokalzeitung bekommen, unter anderem in der Online-Redaktion der "Ruhr Nachrichten".

Was man über mich wissen darf
Aufgewachsen bin ich im Ruhrpott. Als Tochter eines Russen und einer Dolmetscherin für Deutsch und Russisch bin ich mit beiden Sprachen groß geworden. Raus in die weite Welt ging es für mich - nach einem kurzen Highschool-Stop in Kanada - natürlich ins Land meiner russischen Verwandtschaft: Bei der "Moskauer Deutschen Zeitung" konnte ich dem deutsch-russischen Phänomen auf den Grund gehen. Außerdem bin ich ein großer Fan von Reisen, Klavierspielen, Sommer und Filmabenden.

Was ich ansonsten geworden wäre
Dolmetscherin

Bier trinken gehen möchte ich einmal mit
Jan Böhmermann

Das muss man sehen, hören, lesen
Sehen: möglichst viel von der Welt.
Hören: auf jeden Fall auch mal klassische Musik.
Lesen: Dossiers in "Die Zeit".

Wirklich beeindrucken kann mich...
...ein Musiker, der super auf seinem Instrument improvisieren kann.

Mein peinlichster Moment in einem Praktikum
Als ich bei der "Moskauer Deutschen Zeitung" einen Artikel zu möglichen Regelungen der Eurasischen Wirtschaftsunion in Bezug auf den Baumwoll-Anteil in Spitzenunterwäsche geschrieben habe und meine Recherche mich zu sehr speziellen Internetseiten führte. Beim Blick auf meinen Bildschirm haben sich die Kollegen bestimmt gewundert, auf welchen Seiten ich so unterwegs bin…

Und das kann ich überhaupt nicht
Lange Zeit aufs Reden verzichten. Oder auf Kaffee.


Ashutosh Pandey aus Indien, Internationaler DW-Volontär (Foto: DW/Matthias Müller)

Ashutosh Pandey aus Indien

Ashutosh Pandey
ist in Buxar in Indien geboren, hat Radio- und Fernsehjournalismus studiert und anschließend für verschiedene Sender gearbeitet. Zuletzt war er für Reuters in Bangalore tätig.

Was man über mich wissen darf
Ich komme aus der heiligen Stadt Varanasi in Indien, einer Stadt, die laut Mark Twain älter als die Geschichte ist. Ich sehe mich selbst als vielseitigen Erzähler, allein wegen der Bandbreite an Geschichten, die ich in den vergangenen Jahren für Reuters und Indiens öffentlich-rechtlichen Sender Doordarshan erzählt habe - von nationalen Wahlen bis hin zur internationalen Diplomatie, von Buchvorstellungen bis hin zu Bombenexplosionen, vom Untergang des Blackberrys bis hin zum verpatzten Börsengang von Facebook. Ich bin ein begeisterter Vogelbeobachter. Eines Tages möchte ich ein Buch über die gefiederten Schönheiten schreiben.

Was ich ansonsten geworden wäre
Bergführer

Bier trinken gehen möchte ich einmal mit
Warren Buffett - falls er mich in einem Moment der Fehleinschätzung zu seinem Nachfolger küren sollte.

Das muss man sehen, hören, lesen
Man muss die malerischen Ghats am Ufer des Ganges in Varanasi sehen, einen Tiger in der Wildnis brüllen hören und die lustigen Einzeiler lesen, die hinten an den LKW in Indien angebracht sind.

Wirklich beeindrucken kann mich...
... ein fesselnder News-Artikel mit weniger als 300 Worten.

Mein peinlichster Moment in einem Praktikum
Als ich einmal über Gharials, die langnasigen Vetter von Krokodilen, berichten wollte, saß ich in der Nähe von einem kleinen Exemplar. Ich wollte die Zuschauer informieren, dass die Gharials - entgegen der landläufigen Meinung - keine Menschenfresser, sondern sehr gelehrige Kreaturen sind. Doch genau in diesem Moment kam das Tier plötzlich auf mich zu. Ich flippte aus, schrie und sprang in die Kamera. Das war sehr peinlich.

Und das kann ich überhaupt nicht
Ich glaube, ich werde es niemals schaffen, ein Roti, ein perfekt rundes indisches Brot, zu backen.


Marina Strauß aus Deutschland, Internationale DW-Volontärin (Foto: DW/Matthias Müller).

Marina Strauß aus Deutschland

Marina Strauß
ist in Nördlingen geboren, hat nach ihrem Bachelor in Frankomedia einen Master in deutsch-französischer Journalistik in Freiburg und in Straßbourg gemacht.
Zuletzt hat sie unter anderem für Arte und Euronews gearbeitet.

Was man über mich wissen darf
Ich picke unheimlich gerne Sonnenblumenkerne von Brötchen und habe kürzlich in Istanbul meine Leidenschaft für Backgammon entdeckt. Ansonsten spiele ich Volleyball, am liebsten im Sand. Irgendwann bald würde ich gerne einen Halbmarathon laufen - das ist eines meiner Langzeitziele, genauso wie vernünftig Spanisch zu lernen.

Was ich ansonsten geworden wäre
Vielleicht Ärztin, Anwältin oder Psychologin. Mir ist schon so ziemlich alles mal durch den Kopf geschwirrt. Doch das Tolle am Journalisten-Dasein ist, dass man in diesem Beruf dauernd viele verschiedene Welten entdecken kann - ein Luxus, den ich für nichts eintauschen will.

Bier trinken gehen möchte ich einmal mit
Marine Le Pen, um herauszufinden, warum sie mit ihrer Partei rechtsextreme Ansichten vertritt und damit Ausländerhass schürt.

Das muss man sehen, hören, lesen
Sehen: die Fjorde in Norwegen. Und zwar im Juni, wenn die Sonne nicht wirklich untergeht.
Hören: Future Islands (am besten ihre Performance von Seasons bei David Letterman)
Lesen: das tolle Ijsberg Magazine aus Lyon

Wirklich beeindrucken kann mich...
... eine Person, die großartige Ideen tatsächlich in die Tat umsetzt, dabei gelassen und bodenständig bleibt, Stil hat, nicht über andere, sondern über sich selbst lachen kann, Ideale nicht irgendwo auf der Strecke verliert, kreativ, reisefreudig, mutig und immer offen für Neues und Andersartiges ist.

Mein peinlichster Moment in einem Praktikum
Als mich der neue Aushilfsmoderator einer Nachrichtensendung höflich fragte, was ich denn genau studieren würde. Ich stellte daraufhin die höfliche Gegenfrage: "Und was machen Sie hier?" "Naja, moderieren halt. Zumindest war das so geplant", lautete die etwas verdutzte Antwort.

Und das kann ich überhaupt nicht
Mir merken, wo ich mein Fahrrad geparkt habe. Und Pflanzen am Leben halten - entweder vertrocknen oder schimmeln sie.


Hang-Shuen Lee aus Hongkong, Internationale DW-Volontärin (Foto: DW/Matthias Müller).

Hang-Shuen Lee aus Hongkong, China

Hang-Shuen Lee
ist in Hongkong geboren und hat European Studies studiert. Die Idee, Journalistin zu werden, kam ihr während eines einjährigen Austauschprogramms in Deutschland. Zuletzt hat sie für die China-Redaktion der Deutschen Welle gearbeitet.

Was man über mich wissen darf
Eigentlich habe ich die ersten Schritte Richtung Medien eher zufällig gemacht. Dabei habe ich mich selbst besser kennengelernt: Ich kann mich für ganz unterschiedliche Themen begeistern, liebe Kommunikation, möchte kreativ und vielseitig arbeiten...und Journalismus passt einfach zu mir.

Was ich ansonsten geworden wäre
Wenn es nicht darum geht, wie qualifiziert ich wirklich bin: wahrscheinlich Musikerin oder Handwerkerin.

Bier trinken gehen möchte ich einmal mit
Konfuzius, Kleopatra, Napoleon, Stephen Hawking...am besten alle an einem Tisch. Und ich würde Leonardo da Vinci unglaublich gern mal nach Mona Lisa fragen.

Das muss man sehen, hören, lesen
Sehr abstrakt: Sehen, was andere nicht sehen können. Den Geschichten älterer Menschen lauschen - vor allem der eigenen Opas und Omas! Die Artikel der Deutschen Welle lesen.

Wirklich beeindrucken können mich...
... Leute, die mit Leidenschaft arbeiten und großen Talente haben, aber trotzdem bescheiden und bodenständig sind.

Mein peinlichster Moment in einem Praktikum
An dem ersten Tag meines Praktikums bei der Deutschen Welle sollte ich einen Artikel ins Chinesische adaptieren. Ich hatte kaum Erfahrung mit Übersetzungen, also habe ich praktisch Wort für Wort adaptiert. Der Redakteur kam mit verwirrtem Gesichtsausdruck zu mir und sagte: "Äh...so schreibst du auf Chinesisch?" Es muss wohl ein richtig seltsames Stück gewesen sein.

Und das kann ich überhaupt nicht
Alle Ballsportarten, einen Orientierungssinn haben und nicht tollpatschig zu sein.


Hecko Flores aus Mexiko, Internationaler DW-Volontär (Foto: DW/Matthias Müller).

Hecko Flores aus Mexiko

Hecko Flores
wurde in Mexiko-Stadt geboren. Er hat Multimedia-Journalismus und Sprachwissenschaften in Texas, USA studiert und unter anderem ein Praktikum bei der Welt-Sportredaktion in Berlin gemacht während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014.

Was man über mich wissen darf
Komme aus Mexiko-Stadt und bin wie diese Metropole selbst: multikulturell aufgrund meiner arabischen und deutschen Wurzeln. Die internationale, vibrierende und fesselnde Atmosphäre hat mich von früh an geprägt, was mir bei meinen Reisen hilft.

Bier trinken gehen möchte ich einmal mit
Ernest Hemingway

Das muss man sehen, hören, lesen
Sehen: Zinedine Zidanes Tor beim 2002 Champions League Finale gegen Bayer Leverkusen
Hören: Angeles - Elliott Smith
Lesen: Im Westen nichts Neues - Erich Maria Remarque, Haben und Nichthaben - Ernest Hemingway, Siddhartha - Hermann Hesse

Wirklich beeindrucken kann mich…
... alles, was mit Luft- und Raumfahrt-Technik zu tun hat! Auch Fahrzeugtechnik und Grüne Technologie faszinieren mich. Die Zukunft ist jetzt!

Mein peinlichster Moment in einem Praktikum
Tendenziell bin ich manchmal zu ehrlich…

Und das kann ich überhaupt nicht
Tanzen geht leider gar nicht bei mir.


Maximiliane Koschyk aus Deutschland, Internationale DW-Volontärin (Foto: DW/Matthias Müller).

Maximiliane Koschyk aus Deutschland

Maximiliane Koschyk
hat Regionalstudien China in Köln und Kanton studiert und anschließend das Erasmus Mundus Masterstudium in Journalismus in Aarhus und London absolviert. Berufliche Stationen unter anderem bei dpa, BBC und im DW Hauptstadtstudio.

Was man über mich wissen darf
Gebürtige Bonnerin, kann aber auf Kommando fränkeln. Entgegen meiner Bewerbungsunterlagen habe ich Hobbies, unter anderem Gärtnern und Tischtennis spielen.

Was ich ansonsten geworden wäre
Etwas wofür es Sinn gemacht hätte, das Große Latinum zu absolvieren.

Bier trinken gehen möchte ich einmal mit
Zu seiner Zeit Loriot, heute mit Jan Böhmermann

Das muss man sehen, hören, lesen
Sehen: Lucy Worsleys Geschichtsdokumentationen und Dr. Who haben mir so einiges über die Briten beigebracht.
Lesen: Die "Verborgenen Stimmen" von Xue Xinran über China. Und das Magazin der Süddeutschen Zeitung ist neben Biergärten das Beste aus Bayern.
Hören: Seit "Serial" bin ich wieder von Podcasts begeistert und höre zur Zeit das "Culture Gabfest" von Slate.

Wirklich beeindrucken kann mich…
... ein gutes Gedächtnis oder jemand, der ein Gedicht aus dem Stand aufsagen kann.

Mein peinlichster Moment in einem Praktikum
Spontan zur Pressekonferenz geschickt zu werden und mich auf den letzten freien Stuhl zu setzen. Vom Düsseldorfer Oberbürgermeister gebeten zu werden, doch bitte seinen Platz zu räumen, er würde gerne die Konferenz leiten.

Und das kann ich überhaupt nicht
Laut pfeifen, Abseitsregel im Fußballspiel, Geige spielen (bis auf letzteres lernwillig)


Mara Bierbach aus Deutschland, Internationale DW-Volontärin (Foto: DW/Matthias Müller).

Mara Bierbach aus Deutschland

Mara Bierbach
ist in der norddeutschen Provinz aufgewachsen. Highschool-Jahr im Mittleren Westen der USA. Bachelor in VWL in Bonn, Master in Nordamerikastudien in Berlin und Indiana mit Schwerpunkt Politik- und Kulturwissenschaft. Sie hat unter anderem für eine Unizeitung geschrieben und bei einer TV-Produktionsfirma gejobbt.

Was man über mich wissen darf
Mag gutes Essen und schlechte Witze.

Was ich ansonsten geworden wäre
Supermodel

Bier trinken gehen möchte ich einmal mit
Tina Fey, Amy Poehler und Stefan Niggemeier

Das muss man sehen, hören, lesen
Sehen: Die Welt. Rothkos Bilder von Nahem. Gute Improcomedy live. Ganz, ganz viele tolle Serien, von 30 Rock bis iZombie. The Daily Show und Last Week Tonight. Neo Magazin, mit und ohne Adelstitel. Kochsendungen mit Rachel Khoo. Die fantastisch persönliche Doku Forgetting Dad. Brokeback Mountain. Frances Ha. Der Stadtneurotiker, trotz Woody Allen. Bettgeflüster, wegen Doris Day. Bridesmaids, auch wenn der deutsche Titel - Brautalarm - ganz furchtbar ist. Die Bitches get shit done und Sweaty Balls Sketche von Saturday Night Live. Obamas Reden vom White House Correspondents' Dinner. Mindestens ein Youtube-Video von einem Baby und einem Welpen, die beste Freunde werden.
Hören: Den Podcast How did this get made? Die großartige Erklärung von NPRs Planet Money, was genau am Ende von Die Glücksritter passiert. Baba O'Riley. Springsteen's Klassiker. Taylor Swift's letzte drei Alben. Kendrick Lamar. Justin Townes Earle. Hot Chip live. Kick Push von Lupe Fiasco, Merry Go Round von Kacey Musgraves und Biloxi Parish von Gaslight Anthem.
Lesen: Die Herr Lehmann-Triologie. Vieles von Steinbeck, alles von @SeinfeldToday. Wer die Nachtigall stört. Die alltägliche Physik des Unglücks. Nach einem harten Tag: Girl Walks into a Bar von Rachel Dratch, Bossypants von Tina Fey oder Is Everyone Hanging out Without me? von Mindy Kaling. Stefan Niggemeiers Blog, HermsFarm.de und Vulture.com. Alles, was Emily Nussbaum schreibt.

Wirklich beeindrucken kann mich...
... Humor. Schlagfertigkeit. Gut verkauftes Halbwissen.

Mein peinlichster Moment in einem Praktikum
Zu peinlich, um ihn öffentlich zu machen.

Und das kann ich überhaupt nicht
Mir Namen von Straßen oder Menschen merken. Alles, was mit Geschicklichkeit zu tun hat. Mir bei Aufzählungen eine dritte Sache einfallen lassen.


Uta Steinwehr aus Deutschland, Internationale DW-Volontärin (Foto: DW/Matthias Müller).

Uta Steinwehr aus Deutschland

Uta Steinwehr
kommt aus Neubrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, hat in Leipzig den Bachelor Afrika-Studien und den Master Journalistik studiert. Zuletzt hat sie für Mephisto 97.6, dem Lokalradio der Universität Leipzig, gearbeitet.

Was man über mich wissen darf
Hobbyfotografin. Weltenbummlerin. Ohrringliebhaberin. Muss für meine Dosis Heimat mindestens einmal im Jahr an die Ostsee fahren.

Was ich ansonsten geworden wäre
Chocolatière

Bier trinken gehen möchte ich einmal mit
meinen Kindheitshelden: Armin Maiwald, Christoph Biemann und Ralph Caspers von der "Sendung mit der Maus"

Das muss man sehen, hören, lesen
Allein einen Sonnenaufgang am Meer angucken. Ein Stück im Shakespeare's Globe Theatre in London, Stehplatz im Innenraum natürlich. Alte Briefe, Postkarten und Geburtstagskarten lesen und Erinnerungen hervorkramen.

Wirklich beeindrucken kann mich...
... die Natur. Wenn im Frühling nach wochenlanger Ruhe alle Pflanzen quasi über Nacht explodieren. Wenn ich neben einem mächtigen, meterdicken Affenbrotbaum stehe und weiß, dass er aus einem fingernagelgroßen Samen gewachsen ist. Wenn vor mir imposante Wasserfälle in die Tiefe donnern. Wenn bei einer Sonnenfinsternis zuerst das Licht ganz unnatürlich wird und dann der Mondschatten auf mich zurast. Dann bin ich einfach nur fasziniert und fühle mich ganz unbedeutend.

Mein peinlichster Moment in einem Praktikum
Erstes Praktikum, erster Tag für die Lokalzeitung. Ich sollte einen Artikel über das Ferienprogramm eines Jugendzentrums schreiben. Vor Ort lief mir wahnsinnig die Nase, ich fand aber kein Taschentuch. Also: hochziehen. Half natürlich nicht. Ein Kind, das ich interviewte, starrte mich eine Weile an und platzte dann heraus: "Sie haben da was an der Nase!" Eigentlich ein netter Hinweis, mir war es aber extrem unangenehm.

Und das kann ich überhaupt nicht
Auf zwei Fingern pfeifen. Kartoffeln ohne Sparschäler schälen. Freihändig Fahrrad fahren.


Max Zander aus Deutschland, Internationaler DW-Volontär (Foto: DW/Matthias Müller).

Max Zander aus Deutschland

Max Zander
hat Online-Journalismus in Berlin studiert und bei einer türkischen Zeitung gearbeitet. Zuletzt war er bei der Deutschen Welle in Berlin.

Was man über mich wissen darf
Als halber Ami, halber Deutscher und ganzer Hamburger 1990 das Licht der Welt erblickt. Klassisch Abitur gemacht, dann ein Jahr zur See gefahren, die Nase in den Wind gesteckt und Töpfe geschrubbt. Außerdem: Eine positive Einstellung gepaart mit jeder Menge Sarkasmus ebnen mir seit 25 Jahren den Weg.

Was ich ansonsten geworden wäre
Arzt, Geheimagent oder Zoodirektor

Bier trinken gehen möchte ich einmal mit
Wladimir Putin beim Eisbaden in der sibirischen Taiga.

Das muss man sehen, hören, lesen
Den verwaisten Berliner Stadtkern zwischen Weihnachten und Neujahr, den Sound von kreischenden Möwen und Schiffshörnern am Istanbuler Bosporus, einen Band von Herges' Kult-Comic Tim und Struppi.

Wirklich beeindrucken kann mich…
... Bescheidenheit, eine Prise Humor oder einfach ein auf den Punkt gegartes Steak.

Mein peinlichster Moment in einem Praktikum
Nach einer durchzechten Nacht in Washington sollte ich morgens O-Töne von einer Podiumsdiskussion sammeln. Ich habe es pünktlich zu der Veranstaltung geschafft, nur leider vergessen, das Aufnahmegerät einzuschalten... Das gehaltvolle Buffet im Anschluss konnte den Faux-Pas zumindest ein wenig wett machen.

Und das kann ich überhaupt nicht…
Einen Monat im Voraus planen, früh ins Bett gehen, Fußball spielen.


Maya Shwayder aus den USA, Internationale DW-Volontärin (Foto: DW/Matthias Müller).

Maya Shwayder aus den USA

Maya Shwayder
hat nach dem Psychologie- und Italienisch-Studium in Harvard an der Columbia Universität in New York Journalismus studiert und ein Jahr in Mailand gelebt. Anschließend wieder in New York erst als UN-Korrespondentin der Jerusalem Post, dann für Facebook gearbeitet.

Was man über mich wissen darf
In Detroit geboren, aber im Alter von 13 Jahren mit der Familie in die Niederlande gezogen und damit das Reisen lieben gelernt. Ich hatte das Glück, drei Jahre in New York leben zu können. Außerdem liebe ich Hunde.

Was ich ansonsten geworden wäre
Diplomatin - wäre ich nicht die undiplomatischste Person der Welt.

Bier trinken gehen möchte ich einmal mit
Aung San Suu Kyi oder Hillary Clinton. Oder David Bowie. Am besten alle zusammen. Der Film "Labyrinth" war der Beginn meiner lebenslangen Liebe zu David Bowie. Ich weiß, ich weiß, der schlechteste Grund, Bowie zu mögen.

Das muss man sehen, hören, lesen
Holländische Tulpenfelder im Frühling, Doctor Who, die 9. Symphonie Mahlers und etwas von Neil Gaiman.

Wirklich beeindrucken können mich...
... olympische Turner. Ich glaube, sie sind wirklich aus Gummi gemacht.

Mein peinlichster Moment in einem Praktikum war
Einmal sollte ich während eines Praktikums über Nacht die Tweets für eine New Yorker Zeitung planen. Zwölf Stunden lang habe ich das Programm gefüttert. Wie sich später herausstellte, enthielt einer meiner Tweets falsche Informationen über eine Person in einem Artikel. Besagte Person verklagte die Zeitung und ich wurde gefeuert. Sagen wir es so: Twitter ist keine lebenslange Liebe.

Und das kann ich überhaupt nicht
Ich liebe Essen, aber Insekten würde ich nie probieren.


Helena Kaschel aus Deutschland, Internationale DW-Volontärin (Foto: DW/Matthias Müller).

Helena Kaschel aus Deutschland

Helena Kaschel
ist in einer deutsch-britischen Familie im Ruhrgebiet aufgewachsen, hat Geschichte und Medienkommunikation in Bonn und Münster studiert. Unter anderem bei der Süddeutschen Zeitung, zwei Campus-Radios und der Deutschen Welle gelernt, dass Journalismus für sie das Richtige ist.

Was man über mich wissen darf
Steckenpferde: Kultur-, Digital- und Bildungsthemen. Jetzt gespannt auf das neue DW-Abenteuer. Trivia: Mit Jim Jarmusch-Filmen und Pflaumenkuchen macht man mich glücklich.

Was ich ansonsten geworden wäre
weniger zufrieden

Bier trinken gehen möchte ich einmal mit
Eric Jarosinski alias @NeinQuarterly, um die Kunst des klugen Twitterns direkt beim Meister zu lernen. Alternativ auch gerne mit Paul Auster oder Stephen Fry.

Das muss man sehen, hören, lesen
Café "De Laatste Kruimel" in Amsterdam, The National, Karen Köhlers Erzählband "Wir haben Raketen geangelt"

Wirklich beeindrucken kann mich…

...ehrliche Freundlichkeit.

Mein peinlichster Moment in einem Praktikum war
Im Münchner Winter bei einer Passanten-Umfrage in der Innenstadt auf einer vereisten Pfütze spektakulär auszurutschen.

Und das kann ich überhaupt nicht
Einschlafen ohne ein Glas Wasser in Reichweite


Kait Bolongaro, Internationale DW-Volontärin (Foto: DW/Matthias Müller).

Kait Bolongaro aus Kanada

Kait Bolongaro
hat einen Bachelor in Französisch und Afrika-Studien an der Universität von British Columbia und einen Master in Journalismus mit Schwerpunkt Politische Kommunikation in Aarhus und Hamburg absolviert. Sie hat unter anderem als freie Mitarbeiterin bei Al-Jazeera und cafebabel, einem Magazin für junge Europäer, gearbeitet.

Was man über mich wissen darf
Ich liebe es für andere zu kochen. Es ist ein einfaches Vergnügen, aber einer meiner Wege zu zeigen, dass ich mich für jemanden interessiere.

Was ich ansonsten geworden wäre
Opernsängerin oder Politikerin

Bier trinken gehen möchte ich einmal mit
Oriana Fallaci, einer großartigen italienischen Journalistin

Das muss man sehen, hören, lesen
Märkte auf der ganzen Welt - von Owino in Kampala bis zum Marché des enfants rouges in Paris: eine Erfahrung für alle Sinne.

Wirklich beeindrucken kann mich...
... wenn jemand positiv auf etwas Negatives reagiert. Es kann so einfach sein, sich von Alltagsproblemen runterziehen zu lassen und zu vergessen, was wirklich wichtig ist.

Mein peinlichster Moment in einem Praktikum
Mir fällt da kein bestimmter Vorfall ein, aber ich habe eine Tendenz, in Fettnäpfchen zu treten. Das ist mir mit Sicherheit auch bei einem Praktikum passiert.

Und das kann ich überhaupt nicht
Alles, was mit Höhe zu tun hat. Ich hab es aber ich trotzdem geschafft, den Eiffelturm auf Händen und Füßen zu erklimmen.

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