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Klassik im Gespräch

Interview mit Rudolf Schock

"Ich glaube, einer meinen schönsten Erfolge war Mozart" - Rudolf Schock blickt auf seine Karriere zurück

"Tenorstimme von seltenem Glanz in den hohen Lagen und nuancenreichem Ausdruck" - so beschreibt das "Lexikon der Oper" einen der populärsten deutschen Tenöre: Rudolf Schock. Geboren wurde er am 4. September 1915 in Duisburg. Seine Ausbildung zum Sänger absolvierte er in Köln und Hannover. Als Opernsänger debütierte er in 1937 in Braunschweig. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er auch Soldat war, begann Schock erneut als Sänger zu arbeiten und wurde sehr bald zum begehrten Gast und Mitglied an verschiedenen Opernbühnen. Seine Karriere führte ihn unter anderem über Hannover nach Berlin, London, Wien, Hamburg, München und Salzburg. Zu seinem Repertoire gehörten nicht nur Opern- und Operettenarien, sondern auch Oratorien und Lieder. Schocks Beliebtheit steigerten sowohl seine unzähligen Auftritte bei Fernsehen und Rundfunk, ferner seine Rollen in Musikfilmen, wie auch eine immense Schallplattenproduktion. Er war Träger zahlreicher Auszeichnungen und Preise - darunter des Großen Bundesverdienstkreuzes. Die deutsche Presse schloss den Kammersänger ebenfalls ins Herz und nannte ihn anlässlich des 70-ten Geburtstages 1985 zum Beispiel eine "lyrische Verführung" (FAZ) oder "Ein Tenor für die ganze Familie" (SZ). Rudolf Schock starb am 13. November 1986 in Düren.

DW-Redakteur Gunnar Valk sprach im August 1985 mit Rudolf Schock, ebenfalls aus Anlass des 70-ten Geburtstage und befragte ihn zu seinem Lebensweg und seiner Karriere.

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