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Klassik im Gespräch

Interview mit Hans Werner Henze

Denken unsere zeitgenössischen Komponisten wieder mehr an den Hörer? - Hans Werner Henze sucht nach einer Antwort.

Hans Werner Henze - der oft als Grandseigneur unter den zeitgenössischen Komponisten bezeichnet wird - wurde am 1. Juli 1926 in Gütersloh geboren. Seine ersten Musikstudien begannen zwar bereits 1943 an der Staatsmusikschule in Braunschweig, an der er in Klavier, Schlagzeug und Musiktheorie unterrichtet wurde, doch erst nach dem Krieg - ab Mai 1946 - begann seine intensive Ausbildung am Kirchenmusikalischen Institut in Heidelberg, die er 1948 beendete. 1953 verließ Henze Deutschland, um in Italien zu leben. Das musikalische Werk von Henze umfasst Opern, Sinfonien und kleinere Musikformen. Henze verfolgte ständig das Ziel, den Abstand zwischen der Neuen Musik und dem breiten Publikum zu verringern. Den größten internationalen Erfolg feierte er mit der Oper "Die Bassariden", die 1966 in Salzburg uraufgeführt wurde. Der Komponist hat sich ebenfalls politisch betätigt. So beteiligte er sich unter anderem 1965 am Wahlkampf der SPD und machte auch Bekanntschaft mit Rudi Dutschke. Hans Werner Henze wurde mit mehreren Preisen und Auszeichnungen - darunter mit dem Großen Bundesverdienstkreuz - geehrt.

Im Dezember 1966 berfragte Wolf-Eberhard von Lewinski den Komoponisten Hans Werner Henze zum Verhältnis zwischen der zeitgenössischen Musik und dem Hörer.

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