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'Es muss schon jemand geben, der zu sagen hat'

Deutschland und Afghanistan, der kommende G8-Gipfel, irakische Flüchtlinge, Russland und die EU oder auch der Fall El Masri: Viele Themen bewegen die DW-WORLD-User. Eine Auswahl der Reaktionen.

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Sollen die Deutschen ihr Engagement in Afghanistan überdenken?

Bei einem deutschen Truppeneinsatz im Ausland muss leider auch mit Verlusten bei der Truppe gerechnet werden. Einen Militäreinsatz ohne Gefahren für die Soldaten/innen gibt es nicht. Der Sinn- oder Unsinn eines Bundeswehreinsatzes im Ausland darf nicht bei jedem (bedauerlichen) Todesopfer in Frage gestellt werden. (Michael Schwingenschloegl, Thailand)

Ich finde es blöd, das Deutschland Weltpolizei spielen muss, auch wenn es nur in acht Gebieten von Asien und Europa ist. Deutschland sollte sich etwas zurückhalten, auch wenn die anderen Länder, die der UN zugehören, zu wenig Geld haben um ihre Soldaten und Beobachter dort einzufliegen. (Aike Rible)

Haben die Politiker wirklich gedacht, dass Militäreinsätze in Palästina, Afghanistan, Irak oder wo es auch sein mag, Spaziergänge wären? Dass die Leute dort bewaffnete "Freunde" wirklich als richtige Freunde betrachten würden? Das grenzt doch an Naivität, aber doch mehr an Dummheit oder es ist schlicht, einfach und unverantwortlich "sich von der Strömung tragen lassen". Klar, mit der USA-Strömung. (Manfred Mertens, Santa Cruz, Bolivien)

Ich bin von jeher gegen deutsche Truppeneinsätze, wo auch immer. Das jüngste Attentat zeigt wieder deutlich, dass Deutschland vor der eigenen Haustür kehren soll. Wer gibt uns das Recht, uns in anderer Angelegenheiten einzumischen. Unrecht bleibt Unrecht, auch wenn es von staatlicher Seite schöngeredet oder als Friedensmission deklariert wird. (Maria Pinkert)

Auch ich werde demnächst der Bundeswehr beitreten. Nachdem ich vor kurzem mein Abitur gemacht habe, habe ich mich für acht Jahre verpflichten lassen. Nachdem ich von der Nachricht der toten Soldaten durch einen Anschlag hörte, wusste ich zunächst nicht, was ich darüber denken sollte, da ich ja selbst an einem Auslandseinsatz teilnehmen muss. Aber Soldat sein heißt nun einmal leider auch, sich mit dem Tod auseinandersetzen zu müssen -und das nicht erst seit dem ISAF-Einsatz in Afghanistan. (Felix Albrecht)


Wie sollte Jordanien mit den irakischen Flüchtlingen umgehen?

Man sollte nicht fragen wie Jordanien mit den irakischen Flüchtlingen umgehen sollte, sondern was den die USA für diese Flüchtlinge tut. Schließlich ist die Bush-Regierung für deren Lage verantwortlich und sollte dementsprechend zur Rechenschaft gezogen werden. Man kann sich wirklich nur noch fragen was diesen Verbrechern in Washington noch alles erlaubt wird ohne sie zur Rechenschaft zu ziehen. (Monika Foster, USA)


Russland und die EU

Die Kanzlerin ist wirklich nicht zu beneiden. Aber wäre es nicht besser vor dem Russlandgipfel die EU Position erst einmal abzuklären und dabei vor allem England und Frankreich mit Polen verhandeln zu lassen , um dann mit einer einheitlichen Strategie aufzutreten? Ich bin der Auffassung , dass vor allem Deutschland - trotz und gerade wegen seiner wirtschaftlichen Interessen - etwas in den Hintergrund treten sollte und verstärkt mehr Frankreich und England in die Verhandlungen mit Russland um den Disput mit den osteuropäischen Ländern sich politisch einbringen müssten. (Tom Robert)

Russland ist momentan das, was es sein soll - ein Weltreich, das sich weiter in diese Richtung entwickelt. Und das ist gut, sowohl für russisches Volk als auch für die EU und die ganze Welt. Bis Deutschland nicht denselben Weg geht, herrscht in EU eine Unordnung wie jetzt, wo jeder (wie Polen, Estland etc.) macht was er will. Wie in jeder Familie muss es schon jemand geben, der zu sagen hat, alle anderen müssen nun damit leben, sonst ist keine Ordnung da. (Vladimir Kopytow)


El Masri und die BRD

Dieser Mann stellt ein öffentliches Sicherheitsrisiko dar. Bisher ist nicht einmal seine sog. "Entführung" bewiesen. Bewiesen ist nur, dass er ein Brandstifter und Schläger ist. Wir sind weit gekommen mit unserer falsch verstandenen Liberalität in Deutschland. Wenn der Mann wirklich so schwer psychisch krank ist, dass er sich selbst bei seinen kriminellen Aktivitäten nicht mehr unter Kontrolle hat, so bleibt nur des Ausweg, ihn so lange in eine geschlossene Anstalt zu stecken, bis er für die Öffentlichkeit kein Risiko mehr darstellt. (Gregor Foest)


G8-Gipfel in Heiligendamm

Ich finde es absolut richtig, dass die G8-Politiker hinter einen hohen Sicherheitszaun eingesperrt werden. Da gehören diese Menschen auch hin. Schlecht wäre allerdings, wenn diese so genannten "Politiker" hinterher wieder raus kommen!!! (Horst Ostrowski)

Da etliche Organisationen, darunter leider auch viele mehr oder weniger gewaltbereite, das Treffen der G8 traditionell nutzen, um ihren Frust über alle möglichen Dinge in der Welt zum Ausdruck zu bringen - unabhängig davon, ob diese überhaupt etwas mit den G8 zu tun haben - sind stringente Sicherheitsmassnahmen hier leider unvermeidlich. Die Verlockung, hier vor den Augen der versammelten Weltpresse "die Sau rauslassen“ zu können, ist wohl einfach zu groß. (Martin Flemming)

  • Datum 26.05.2007
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  • Permalink http://p.dw.com/p/AjbK
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