Zoff um Einreisestopp in die USA | Aktuell Amerika | DW | 19.01.2021
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Corona-Pandemie

Zoff um Einreisestopp in die USA

Kurz vor Ende seiner Amtszeit erlässt der US-Präsident die Verfügung, Corona-bedingte Einreisesperren aufzuheben. Doch sein Nachfolger erteilt Donald Trumps Ansinnen umgehend eine Absage.

Die Regierung des künftigen US-Präsidenten Joe Biden will die von Noch-Amtsinhaber Donald Trump verfügte Aufhebung von Einreisestopps unter anderem aus Europa nicht umsetzen. "Auf Anraten unseres medizinischen Teams beabsichtigt die Verwaltung nicht, diese Beschränkungen am 26.1. aufzuheben", twitterte die künftige Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki. "Mit der Verschlimmerung der Pandemie und dem Auftauchen weiterer ansteckender Varianten auf der ganzen Welt ist dies nicht der richtige Zeitpunkt."

Unmittelbar zuvor hatte Trump eine Verfügung veröffentlicht, wonach der Einreisestopp für Reisende aus dem europäischen Schengen-Raum, aus Großbritannien und aus Irland sowie aus Brasilien ab Dienstag kommender Woche nicht mehr gelten soll. Trump verwies darauf, dass von diesem Datum an bei allen internationalen Flügen in die USA vor der Abreise der Nachweis eines negativen Corona-Tests vorgeschrieben sei. "Diese Maßnahme ist der beste Weg, um die Amerikaner weiterhin vor COVID-19 zu schützen und gleichzeitig eine sichere Wiederaufnahme des Reiseverkehrs zu ermöglichen", erklärte das Weiße Haus.

USA Symbolbild Einreise

Die Grenzschutzbehörde CBP kontrolliert genau, wer in die Vereinigten Staaten einreisen darf

Kurz vor Schluss

Trumps Amtszeit endet bereits an diesem Mittwoch mit der Vereidigung Bidens . Der 78-jährige Demokrat hat den Kampf gegen das Coronavirus zu einem seiner wichtigsten Ziele erklärt.

Die Pandemie ist in den Vereinigten Staaten weiterhin außer Kontrolle. Nach einer Statistik der Johns-Hopkins-Universität wurden bisher mehr als 24 Millionen Coronavirus-Fälle in den USA registriert, rund 400.000 Menschen starben dort nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Erreger.

wa/fw (dpa, afp)

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