Zahl der Todesfälle durch E-Zigaretten in den USA gestiegen | Aktuell Amerika | DW | 27.09.2019
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Gesundheit

Zahl der Todesfälle durch E-Zigaretten in den USA gestiegen

In den USA sind inzwischen zwölf Menschen nach dem Konsum von E-Zigaretten gestorben. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC stiegt die Zahl der Fälle von Lungenerkrankungen auf mehr als 800.

Welche Substanz genau zu den Erkrankungen führe, sei nach wie vor unklar. Die meisten Patienten hätten aber Produkte mit dem Cannabis-Wirkstoff THC konsumiert, hieß es.

Die US-Gesundheitsbehörden waren im Juli erstmals auf eine Häufung von Fällen schwerer Lungenerkrankungen bei Nutzern von E-Zigaretten aufmerksam geworden. Inzwischen wird vermutet, dass die Vorfälle mit auf dem Schwarzmarkt gekauften Kartuschen zusammenhängen.

Wegen der Erkrankungen und Todesfälle hat der US-Bundesstaat Massachusetts den Verkauf von E-Zigaretten vorerst vollständig verboten. Die Bundesstaaten Michigan und New York haben ein Verbot von aromatisierten E-Zigaretten verhängt - Elektrozigaretten mit süßlichen oder nach Menthol schmeckenden Zusatzstoffen sind besonders bei jungen Leuten sehr beliebt.

E-Zigaretten im Trend

Elektrische Zigaretten, bei denen nikotinhaltige Flüssigkeit verdampft wird, haben in den USA und in vielen anderen Ländern in den vergangenen Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen. Die Behörden sehen den Trend mit Sorge, zumal bislang wenig über die gesundheitlichen Gefahren bekannt ist.

Befürworter der E-Zigarette argumentieren, sie sei deutlich weniger gesundheitsschädlich als herkömmliche Zigaretten und könne Rauchern dabei helfen, von der Tabaksucht loszukommen. Kritiker befürchten aber, dass E-Zigaretten Jugendliche nikotinabhängig machen.

hf/sti (dpa, afp)

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