Wintereinbruch sorgt für Chaos und Stromausfall | Aktuell Deutschland | DW | 11.10.2013
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Aktuell Deutschland

Wintereinbruch sorgt für Chaos und Stromausfall

In Süddeutschland hat der Schneefall für Verkehrschaos gesorgt, in Tirol sind mehrere Tausend Haushalte ohne Strom. Zumindest die Kinder dürften sich auf den plötzlichen Wintereinbruch freuen.

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Schneechaos in den Alpen

Ein Wintereinbruch hat am Freitag für Verkehrschaos in den Alpenregionen gesorgt. Im oberbayrischen Garmisch-Partenkirchen forderte das Landratsamt die Einwohner auf, zu Hause zu bleiben. Zumindest die Kinder dürften sich auf den ersten Schneefall freuen: Im gesamten Landkreis ist der Schulunterricht ausgefallen, Kindergärten und Kitas bleiben am Freitag geschlossen.

Umgestürzte Bäume blockieren die Bundesstraße 2 zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald. Autofahrer sollen auf Empfehlung der Polizei Nebenstraßen meiden. Auch die Deutsche Bahn stellte den Bahnverkehr zwischen München und Mittenwald ein. In mehreren Landkreisen waren zudem 12.000 Kunden nach Angaben des Bayernwerks zeitweise ohne Strom.

22.000 Haushalte ohne Strom

In Tirol verursachten umgestürzte Bäume auf Stromleitungen einen Stromausfall. 50 Gemeinden sind nach Angaben der Tinetz-Stromnetz Tirol AG davon betroffen, 22 000 Haushalte haben kein Strom. In der Nacht zum Freitag war an einige Orten in Tirol bis zu 50 Zentimeter Schnee gefallen. Der Bahnverkehr in Tirol lag am Morgen komplett lahm und auch am Brenner blieben zahlreiche Fahrzeuge liegen. Sie hatten keine Winterrefen auf den Felgen.

Bereits am Donnerstagabend hatte der plötzliche Schneefall das deutsche Mittelgebirge erfasst. Nach einer Nacht bei leicht unter Null Grad erschien der 1141 Meter hohe Brocken im Harz „leicht überzuckert“, wie Beobachter der dortigen Wetterstation berichteten.

Das Tief „Xenon“ hat die ersten Schneefälle und damit die Vorboten des Winters verursacht. Polare Kaltluft werde die Temperaturen in den nächsten Tagen deutlich sinken lassen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits am Mittwoch mit.

mz/mm (dpa)

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