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Wahlen in Tansania und Sansibar

2. November 2010

Warten auf das Endergebnis in Tansania+++Hohe Wahlbeteiligung in der Elfenbeinküste+++Präsident Zuma feuert überraschend Minister

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Gestapelte Boxen mit Stimmzetteln vor einer Wahlkommission in Daressalaam (Foto: AP)
Kistenweise Stimmzettel: Noch steht das Wahlergebnis für Tansania nicht festBild: AP

Bereits in den frühen Morgenstunden haben die Wähler auf dem Festland und auf Sansibar am Sonntag (31.10.2010) geduldig angestanden, um ihre Stimme abzugeben. In Tansania wurde gewählt. Und diesmal - so sagen es Umfragen voraus - kann es spannend werden. Denn zum ersten Mal seit der Unabhängigkeit des Landes könnte die bisherige Regierungspartei CCM, die Partei der Revolution, deutlich an Stimmen verlieren.

Hohe Sicherheitsvorkehrungen

Auch im Westen des afrikanischen Kontinents wurde gewählt. Die Menschen an der Elfenbeinküste waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Denn fünf Jahre lang waren die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen immer wieder verschoben worden. Als Favorit galt Amtsinhaber Laurent Gbagbo. Die Sicherheitsvorkehrungen im krisengeschüttelten Land waren hoch und die Wahlbeteiligung offenbar auch. Sechs Millionen Wähler mussten sich zwischen 14 Kandidaten entscheiden.

Minister gefeuert

Auf die nächsten Wahlen schielt auch Südafrikas Präsident Jacob Zuma. Seit der Fußball-Weltmeisterschaft in seinem Land schlittert er von Krise zu Krise. Nach 17 Monaten im Amt sinkt sein Ansehen beinahe täglich. Denn noch immer warten die Südafrikaner darauf, dass er seine vollmundigen Versprechen einlöst: Bekämpfung der Armut, Kampf gegen Korruption, Vorgehen gegen inkompetente Minister. Zuma kämpft um den Rückhalt im Volk und auch in seiner Partei. Immer mehr Weggefährten kritisieren ihn offen. Nun hat er überraschend sieben seiner Minister gefeuert, um Entschlossenheit zu demonstrieren.

Redaktion: Claudia Pape/ Stephanie Gebert