Von Eckermann gewinnt Preis von Europa | Sport | DW | 18.07.2018
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Springreiten

Von Eckermann gewinnt Preis von Europa

In einem spannenden Stechen setzt sich der Schwede Henrik von Eckermann durch. Die erste wichtige Springreit-Entscheidung des CHIO Aachen wird aber von Stürzen überschattet.

Henrik von Eckermann hat beim CHIO in Aachen den Preis von Europa gewonnen. Der Schwede setzte sich auf Castello im Stechen vor dem US-Amerikaner McLain Ward auf HH Azur und dem Deutschen Marcus Ehning auf Funky Fred durch. Zwei weitere deutsche Reiter, Philipp Weishaupt und Laura Klaphake, hatten sich mit einer Nullrunde ebenfalls für das Stechen qualifiziert, verzichteten jedoch auf einen Start, um ihre Pferde schonen. Klaphake startet mit Catch me if you can am Donnerstagabend im Nationenpreis. Weishaupt möchte die Chance wahren, am Sonntag den Großen Preis von Aachen zu gewinnen, der zum sogenannten Rolex Grand Slam gehört, einer Serie von Springen: neben Aachen die Großen Preise in Calgary, Genf und s'Hertogenbosch. Da Weishaupt in Calgary gewinnen konnte, winkt dem Aachen-Sieger von 2016 bei einer Wiederholung seines Erfolges eine Millionenprämie.

Schrecksekunden

Überschattet wurde das Stechen von zwei Stürzen: Der Brasilianer Yuri Mansur und sein Hengst Vitiki kamen bei der Landung nach einem Steilsprung ins Straucheln. Vitiki vertrat sich den rechten Vorderhuf und traf anschließend auch seinen Reiter, der zu Boden gegangen war. Mansur stand nach einer Weile wieder auf und hatte lediglich ein paar Prellungen, sein Pferd benötigte dagegen eine längere Behandlungspause. Es war nicht dazu zu bewegen, in die extra hinzugeholte Pferde-Ambulanz zu steigen und wurde schließlich mit bandagiertem Bein und lahmend aus der Arena geführt.

Wenig später ritt Laura Kraut einen Steilsprung zu diagonal an, ihr Pferd Confu brach kurz vor dem Sprung ab, die US-Amerikanerin wurde aus dem Sattel geworfen und prallte gegen das Hindernis. Pferd und Reiterin blieben glücklicherweise unverletzt.

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