Verhandeln wie Trump | Podcast Wirtschaft | DW | 21.05.2019
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Podcast Wirtschaft

Verhandeln wie Trump

Huawei will umdenken +++ OECD warnt vor Trump +++ ThyssenKrupp sucht Strategie +++ EU verabschiedet Plastik-Verbot +++ Brüssel spricht über Wien

Audio anhören 14:57

Der Fall Huawei bietet wieder einmal Gelegenheit, die Verhandlungstaktik von US-Präsident Trump zu studieren. Zuerst kommt der Angriff: Dem chinesischen Handyhersteller könnte der Zugriff auf das Betriebssystem Android und auf Chips von US-Herstellern untersagt werden - wir haben gestern ausführlich darüber berichtet. Dann die vorläufige Entwarnung: Die US-Regierung hat Huawei eine dreimonatige Galgenfrist eingeräumt. Die Drohung bleibt also im Raum, vielleicht lässt sich daraus in den Handelsgesprächen mit China Kapital schlagen. Ein Huawei-Vertreter sprach von Schikane. So oder so - die Chinesen machen sich derzeit ein paar grundsätzliche Gedanken.

OECD warnt vor Trump

Trump hat nicht nur mit China, sondern auch mit EU und zahlreichen anderen Ländern Handelskonflikte entfacht. Die Industrieländer-Organisation OECD sieht darin eine große Gefahr für die Weltkonjunktur. Entsprechend schwach fällt das Wachstum aus, das sie in ihrem heute vorgestellten Wirtschaftsausblick voraussagt.

ThyssenKrupp sucht Strategie

Der deutsche Industriekonzern ThyssenKrupp hat in seiner langen Geschichte schon viele Höhen und Tiefen erlebt. Nun steht der Stahlriese mit weltweit 160.000 Mitarbeitern wieder einmal vor einem radikalen Umbruch. Noch vor kurzem sollte die Stahlsparte mit einem indischen Konkurrenten fusionieren und der restliche Konzern aufgespalten werden. Doch inzwischen sind diese Pläne wieder vom Tisch. Heute berät der Aufsichtsrat in Essen über eine neue Strategie.

Kampf dem Plastik

Die Europäische Union sagt Einwegartikeln aus Plastik den Kampf an. Der Rat der EU verabschiedete heute in Brüssel eine entsprechende Richtlinie. Die Mitgliedsstaaten haben nun zwei Jahre Zeit, daraus nationale Gesetze zu machen.

Rechtsstaatlichkeit in der EU

Wir bleiben noch ein wenig in Brüssel: Dort kommen heute nämlich die Europaminister zusammen. Eigentlich standen Haushaltsfragen auf der Tagesordnung. Doch dann kam das politische Erdbeben in Österreich dazwischen.

 

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Redakteur am Mikrofon: Andreas Becker
Technik: Michael Springer

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