USA und Südkorea verschieben Militärübungen | Aktuell Asien | DW | 17.11.2019
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Diplomatie

USA und Südkorea verschieben Militärübungen

Die gemeinsam geplanten Manöver der amerikanischen und südkoreanischen Luftstreitkräfte finden vorerst nicht statt. Nordkorea hatte gegen die Übungen protestiert und vor einer "schockierenden Strafe" gewarnt.

Vor Militärmanöver in Südkorea (picture-alliance/Yonhap/Hong Gi-Won)

F-16 Kampfflugzeug der US-Luftwaffe in Südkorea

Um die diplomatischen Bemühungen im Atomstreit mit Nordkorea zu unterstützen, verschieben Südkorea und die USA ihre für Ende November geplanten Militärübungen. Das erklärten US-Verteidigungsminister Mark Esper und sein südkoreanischer Amtskollege Jeong Kyeong Doo laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap in Bangkok.

Nordkorea hatte gegen die gemeinsamen Flieger-Übungen protestiert und vor einer "schockierenden Strafe" gewarnt. Esper hatte bereits am Samstag gesagt, dass die USA und Südkorea mit Blick auf ihre gemeinsamen Militärmanöver flexibel sein sollten, um der Diplomatie im Atomstreit mit Nordkorea mehr Spielraum zu geben.

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28.500 US-amerikanische Soldaten sind in Südkorea zur Abschreckung gegen potenzielle Bedrohungen durch Nordkorea stationiert. Auf dem Flug nach Südkorea hatte Esper davon gesprochen, dass die USA offen seien für eine Reduzierung weiterer Militärübungen, die regelmäßig von Nordkorea kritisiert werden.

jv/hka (dpa, rtr)

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