USA und China ringen um Lösung im Handelsstreit | Aktuell Welt | DW | 14.02.2019
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Außenhandel

USA und China ringen um Lösung im Handelsstreit

Kurz vor einem auslaufenden Ultimatum haben beide Seiten in Peking neue Gespräche aufgenommen. Die Zeit drängt, denn der "Waffenstillstand" endet in zwei Wochen.

Im Zollstreit zwischen den USA und China hat die entscheidende Phase begonnen. US-Finanzminister Steven Mnuchin ist in Begleitung des Handelsbeauftragten Robert Lightizer nach Peking gereist, um mit Vertretern der chinesischen Regierung zwei Tage lang über die Differenzen der beiden größten Volkswirtschaften der Welt zu sprechen.

Beide Seiten drängen auf eine Einigung, denn die USA haben mit neuen Strafzöllen gedroht, sollte es bis zum 1. März kein Abkommen geben. Auf den aktuellen Stand der Verhandlungen angesprochen, gab sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich. Die Gespräche liefen bislang gut. Wenn eine Übereinkunft nahe sei, könne die aus Washington gesetzte Frist aber auch verlängert werden.

Treffen der Regierungschefs möglich

Beim Besuch einer chinesischen Delegation in Washington vor zwei Wochen hatte Trump ein direktes Treffen mit Chinas Präsidenten Xi Jinping angeregt, um auf höchster Ebene einen Deal zu erreichen. Später erklärte Trump, ein solches Gespräche werde nicht vor dem 1. März stattfinden.

Beide Länder haben sich mit Sonderzöllen überzogen, so dass inzwischen rund die Hälfte aller US-Einfuhren aus China mit Extra-Zöllen belastet ist. Über die Sonderzölle auf chinesische Importe nähmen die USA derzeit Milliarden ein.

Die Regierung in Washington fordert von Peking mehr Marktzugang in China, eine Verringerung des US-Handelsdefizits sowie einen besseren Schutz gegen Produktpiraterie und zwangsweisen Technologietransfer für in China tätige US-Unternehmen. Der Konflikt lastet auf der globalen Konjunktur.

djo/rb (dpa, rtr)

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