USA lockern Reisewarnung für Deutschland | Aktuell Amerika | DW | 08.06.2021
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Tourismus

USA lockern Reisewarnung für Deutschland

So richtig in Schwung kommt der transatlantische Reiseverkehr zwar noch immer nicht. Zu Beginn des zweiten Pandemiesommers gibt es aber erste Lichtblicke.

Reisende am New Yorker JFK-Flughafen

Reisende am New Yorker JFK-Flughafen

Das US-Außenministerium hat seine Corona-bedingten Reisewarnungen für amerikanische Staatsbürger gelockert. So gilt unter anderem für Deutschland nicht mehr die höchste Warnstufe. Auch die Reiseempfehlungen für Frankreich, Griechenland, Mexiko, Kanada und das Olympia-Gastgeberland Japan wurden angepasst. Das State Department rief die US-Bürger dazu auf, Reisen nach Deutschland und in die anderen Länder zu überdenken. Bisher hatte das Ministerium vor Reisen in diese Länder ausdrücklich gewarnt.

Stadtansicht von Heidelberg

Heidelberg ist das Sehnsuchtsziel vieler US-Touristen

Diese Neubewertung ändert allerdings nichts an dem wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreisestopp für Europäer in die USA. Reisende aus dem Schengen-Raum, aber auch aus Großbritannien, Irland, Indien, China, Brasilien, Südafrika und dem Iran dürfen weiterhin nur mit einer Ausnahmegenehmigung ("National Interest Exception") in die Vereinigten Staaten kommen.

Der Nationale Sicherheitsberater im Weißen Haus, Jake Sullivan, hatte am Montag gesagt, die USA hätten den Wunsch aus Europa und dem Vereinigten Königreich vernommen, den Reiseverkehr über den Atlantik wieder aufzunehmen. "Wir wollen, dass das geschieht", sagte er weiter. "Aber wir müssen der Wissenschaft und dem Rat unserer Experten für die öffentliche Gesundheit folgen."

rb/wa (AFP, dpa)

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