US Open: Kerber und Zverev stehen in Runde drei | Sport | DW | 30.08.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Zweite Runde

US Open: Kerber und Zverev stehen in Runde drei

Wimbledonsiegerin Angelique Kerber müht sich bei ihrem US-Open-Match gegen die Schwedin Johanna Larsson über drei Sätze. Dagegen muss Alexander Zverev nicht zittern. Er trifft jetzt auf einen anderen Deutschen.

Angelique Kerber musste trotz der Hitze von New York zittern, Alexander Zverev kam erneut nicht mehr als nötig ins Schwitzen. Die beiden besten deutschen Tennisprofis haben bei den US Open kurz nacheinander die dritte Runde erreicht. Das schaffte auch Philipp Kohlschreiber, der nun gegen Zverev spielt.

Zwei Matchbälle vergeben

Wimbledonsiegerin Angelique Kerber brachte sich beim 6:2, 5:7, 6:4 gegen die Schwedin Johanna Larsson nach zwei vergebenen Matchbällen im zweiten Durchgang selbst in Schwierigkeiten, nutzte jedoch schließlich nach 2:23 Stunden ihren dritten Matchball zum Sieg. "Wir haben beide vom ersten Punkt an auf hohem Niveau gespielt, am Ende ging es nur noch Punkt für Punkt", sagte Kerber. "Hier ist es immer ein Kampf mit den Bedingungen. Aber für diese Matches mit diesen Emotionen spielen wir."

Nächste Gegnerin der US-Open-Siegerin von 2016 ist an diesem Samstag die ehemalige Australian-Open-Finalistin Dominika Cibulkova aus der Slowakei, im direkten Vergleich steht es 7:5 für Kerber. "Es wird ein gutes Match, ich freue mich darauf, gegen sie zu spielen", sagte die Deutsche.

Zverev souverän

Der Weltranglisten-Vierte Alexander Zverev zog mit dem 6:4, 6:4, 6:2 gegen den Franzosen Nicolas Mahut souverän zum ersten Mal unter die letzten 32 des Grand-Slam-Turniers in New York ein. Gegen den 36-jährigen Mahut hatte Zverev nie ernsthafte Probleme. Als der 21-Jährige im zweiten Satz einen 4:2-Vorsprung einbüßte, legte er sofort ein Break nach. Die Partie war nach 1:48 Stunden beendet.

Tennis 2018 US Open - Day 4 Alexander Zverev (Getty Images/J. Finney)

Keine Mühe hatte Alexander Zverev bei seinem zweiten Auftritt in New York

"Ich bin sehr glücklich, in der dritten Runde zu sein. Das ist das Grand-Slam-Turnier, bei dem ich in der Vergangenheit ein paar Probleme hatte", sagte Zverev hinterher.

Kohlschreiber: "Ich bin der Underdog"

Sein nächster Gegner ist Landsmann Philipp Kohlschreiber. Der 34 Jahre alte Routinier verlor den ersten Satz gegen den Australier Matthew Ebden im Tiebreak, steigerte sich dann aber. Am Ende siegte er deutlich mit 6:7 (1:7), 6:3, 6:2, 6:0 und freut sich jetzt auf das Deull mit Zverev am Samstag. "Wenn ich nicht gut spiele, werde ich verlieren. Aber ich werde es ihm nicht leicht machen", versprach Kohlschreiber. "Er ist der Favorit, ich bin der Underdog." Auch Jan-Lennard Struff kämpfte sich in die nächste Runde. Der 28-Jährige rang den Franzosen Julien Benneteau in fünf Sätzen 6:2, 4:6, 6:1, 3:6, 6:3 nieder und trifft jetzt auf den im Turnier an Nummer zehn gesetzten Belgier David Goffin. 

Federer glatt in drei Sätzen weiter

Ohne Mühe zog Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer in die dritte Runde ein. Der 37 Jahre alte Schweizer, der von 2004 bis 2008 fünfmal in New York triumphiert hatte, gewann gegen den Franzosen Benoit Paire 7:5, 6:4, 6:4. Am Samstag spielt der Weltranglistenzweite gegen den Australier Nick Kyrgios um den Einzug ins Achtelfinale.

Ohne größere Probleme kamen auch Wimbledonsieger Novak Djokovic aus Serbien und der ehemalige US-Open-Sieger Marin Cilic aus Kroatien eine Runde weiter. Der zweimalige New-York-Champion Djokovic schlug den Amerikaner Tennys Sandgren in vier Sätzen 6:1, 6:3, 6:7 und 6:2. Cilic gewann mit 6:2, 6:0 und 6:0 gegen Qualifikant Hubert Hurkacz aus Polen.

sn/se (dpa, sid)

Die Redaktion empfiehlt