US-Armee gibt Tötung von Islamisten in Somalia bekannt | Aktuell Afrika | DW | 19.01.2019
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Somalia

US-Armee gibt Tötung von Islamisten in Somalia bekannt

Bei einem Luftangriff der US-Streitkräfte im Süden Somalias sind nach Militärangaben mindestens 52 Kämpfer der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab getötet worden. Diese hatten zuvor somalische Truppen angegriffen.

Somalia Al-Shabaab Kämpfer (picture alliance/AP Photo/F. A. Warsameh)

Sorgen seit Jahren für Terror in Somalia: Al-Shabaab Kämpfer (Archivbild)

Der Angriff sei als Antwort auf eine Attacke der Shabaab-Miliz gegen die somalische Armee erfolgt, teilte das US-Afrikakommando mit. Die Islamisten hatten mit einer Autobombe den Eingang des Stützpunktes der somalischen Armee gesprengt. Anschließend lieferten sich Islamisten und Armee ein heftiges Feuergefecht.

Unklare Opferangaben beim Gefecht

Al-Shabaab erklärte in einer Radiobotschaft, die Angreifer hätten 15 Soldaten getötet und militärische Ausrüstung erbeutet. Die von ihnen angegebenen Opferzahlen sind allerdings häufig weit höher als jene, die die Behörden angeben. Zu eigenen Verlusten machten die Extremisten keine Angaben.

Zuvor hatte ein Minister der betroffenen somalischen Provinz erklärt, bei dem Angriff auf den Stützpunkt seien 73 der Angreifer getötet worden. Ein ranghoher General sagte, es seien auch sieben somalische Soldaten ums Leben gekommen.

Die Terrormiliz kämpft um die Vorherrschaft in dem verarmten Land am Horn von Afrika und kontrolliert vor allem im Süden des Staates weite Gebiete. Das US-Militär unterstützt die somalische Armee und die internationale Friedenstruppe der Afrikanischen Union (AU) im Kampf gegen Al-Shabaab. Die Streitkräfte führen regelmäßig Luftangriffe gegen die Terrormiliz durch, in der Regel mit Hilfe bewaffneter Drohnen.

Kenia Angriff auf Hotel in Nairobi (Getty Images/AFP/S. Maina)

Angriff auf ein Hotel in Nairobi durch Al-Shabaab-Milizen

Anfang der Woche verübte die Terrorgruppe auch einen Anschlag auf ein Luxushotel in Nairobi, der Hauptstadt des Nachbarlandes Kenia. Dabei wurden mehr als 20 Menschen getötet. Auch Kenia beteiligt sich an der AU-Friedensmission in Somalia. Im November wurden bei einem Selbstmordanschlag der Al-Shabaab auf ein Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu 39 Menschen getötet.

cgn/hk (afp, dpa, rtr)

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