Trump trennt sich von seinem Rechtsberater | Aktuell Amerika | DW | 29.08.2018
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Personalfluktuation

Trump trennt sich von seinem Rechtsberater

Und noch einer muss gehen: Don McGahn reiht sich in die lange Liste derjenigen, die vorzeitig das US-Machtzentrum verlassen. Der Anwalt im Weißen Haus hat das Vertrauen des Präsidenten verloren.

Der Jurist werde seinen Posten "im Herbst" verlassen, twittert US-Präsident Donald Trump. Vorher werde noch die "Bestätigung (hoffentlich) von Richter Brett Kavanaugh für den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten" abgewartet. "Ich arbeite schon lange mit Don zusammen und schätze seinen Dienst sehr!", schreibt Trump.

Tatsächlich dürfte sich das Verhältnis zwischen den beiden abgekühlt haben. Insider behaupten, McGahn sei von Trumps Tweet überrascht worden. Bislang war der Rechtsberater für keine Stellungnahme zu erreichen.

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass McGahn freiwillig und intensiv mit dem Team von Sonderermittler Robert Mueller zusammengearbeitet hat. Bei drei Zeugenterminen hatte er mehr als 30 Stunden lang dort ausgesagt. So soll der Jurist unter anderem dargestellt haben, wie es zu der Entlassung des früheren FBI-Chefs James Comey gekommen war. Laut "New York Times" ist es unklar, ob Trump über den Umfang von McGahns Kooperation Bescheid wusste.

Trump hatte mit einer Reihe verärgerter Twitter-Beiträge reagiert. Mit Blick auf Berichte der "New York Times" schrieb der Präsident damals, er habe "nichts zu verbergen" und habe "Transparenz" verlangt, damit "diese fabrizierte und widerliche Hexenjagd" enden könne. Die Zeitung versuche den Eindruck zu erwecken, dass sich sein Berater gegen ihn gestellt habe, empörte sich Trump. Doch McGahn sei keine "Ratte".

rb/kle (afp, ap, dpa, rtr)

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