Trauer um Andrzej Wajda | Filme | DW | 10.10.2016
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Kultur

Trauer um Andrzej Wajda

Sein Land war auch stets sein Thema: Polen. Andrzej Wajda war international als Film- und Theaterregisseur gleichermaßen anerkannt. Nun starb der Künstler im Alter von 90 Jahren in Warschau.

Mehrere polnische Medien meldeten am Sonntagabend den Tod des Theater- und Filmregisseurs Andrzej Wajda - unter Berufung auf Freunde der Familie. Wegen Lungenproblemen habe der 90-Jährige bereits mehrere Tage im Krankenhaus gelegen. 

Mitbegründer der Filmhochschule

Andrzej Wajda war international als Film und Theaterregisseur hoch anerkannt. Zu seinen größten Werken gehören die Filme "Das gelobte Land", "Danton" oder "Der Mann aus Marmor". Sein letzter Film kam 2013 in die Kinos. 

Hauptthema der Arbeiten Wajdas war Polen. Er gilt heute als einer der größten Regisseure in der Geschichte des Landes, war außerdem Mitbegründer der polnischen Filmhochschule.

Als Student In Lodz 

Der in Suwalki in Nordostpolen geborene Wajda hatte an der Filmschule in Lodz studiert. Bereits sein früher Film "Asche und Diamant" (1958) gilt bis heute als Meisterwerk und Klassiker der "polnischen Filmschule". In Filmen dieser Art setzte sich der Regisseur mit der Kriegszeit und der Machtübernahme durch die Kommunisten nach 1945 auseinander.

Regisseur Andrzej Wajda (Foto: Getty Images/A. Rentz)

Mit seiner Frau Krystyna Zachwatowicz-Wajda im Jahr 2013 auf dem Filmfestival in Venedig

Oscar und Ehrenbär

Im Jahr 2000 wurde Andrzej Wajda mit dem Ehren-Oscar ausgezeichnet. 2006 war ihm auf der Berlinale der Goldene Ehrenbär für sein Lebenswerk verliehen worden.

ml/wa (dpa, afp)

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