Tote und Verletzte nach Erdbeben in Haiti | Aktuell Amerika | DW | 07.10.2018
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Naturkatastrophe

Tote und Verletzte nach Erdbeben in Haiti

Der Karibikstaat ist ohnehin leidgeprüft. Nun erschüttert ein neues Erdbeben den Norden des Landes. Häuser stürzen ein, mehrere Menschen sterben in der Nacht zu Sonntag.

Bei einem schweren Erdbeben im Karibikstaat Haiti sind nach ersten Medienberichten im Norden des Landes mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Das berichtet das Internetportal Rezo Nodnews unter Berufung auf die Behörden. Eine nicht näher genannte Zahl von Einwohnern sei verletzt worden, hieß es. Zuvor hatte bereits das Online-Portal Loop Haiti über erste Todesopfer in Haiti berichtet.

Port-au-Prince bleibt verschont

Das Zentrum des Bebens der Stärke 5,9 lag 20 Kilometer nordwestlich von Port-de-Paix, wie die US-Erdbebenwarte USGS am Samstagabend mitteilte. Nach ersten Medienberichten stürzten im Norden des Landes in mehreren Orten Gebäude ein oder wurden schwer beschädigt. In Plaisance du Nord stürzte die Fassade der katholischen Kirche ein. Das Beben war auch in der Hauptstadt Port-au-Prince zu spüren, dort gab es aber keine Schäden.

Der völlig verarmte Karibikstaat war 2010 von einem heftigen Erdbeben der Stärke 7 erschüttert worden. Mehr als 220.000 Menschen kamen damals ums Leben. Etwa 1,2 Millionen Haitianer wurden obdachlos. Noch immer wohnen viele von ihnen in Notunterkünften. Die wirtschaftliche und politische Lage ist angespannt.

haz/ djo (dpa, afp)

 

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