Tote bei Gefechten in Kaschmir | Aktuell Welt | DW | 20.10.2019
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Indien / Pakistan

Tote bei Gefechten in Kaschmir

In der zwischen Indien und Pakistan umstrittenen Region Kaschmir sind bei Schusswechseln mehrere Menschen getötet worden. Beide Länder machen sich für den Gewaltausbruch verantwortlich.

Indien Kaschmir-Konflikt l Stadt Srinagar (picture-alliance/Xinhua/J. Dar)

Indisches Militär in Srinagar in Kaschmir: Beide Länder machen sich für den Gewaltausbruch verantwortlich

Bei Schusswechseln in der Unruheregion Kaschmir sind mehrere Zivilisten und Soldaten getötet worden. Über die Zahl der Opfer gab es auf indischer und pakistanischer Seite unterschiedliche Angaben. Laut der Nachrichtenagentur dpa sollen auf indischer Seite mindestens drei Menschen ums Leben gekommen sein. Ein pakistanischer Armeesprecher gab gegenüber dpa an, es seien drei Zivilisten und zehn Soldaten, die meisten von ihnen Inder, ums Leben gekommen. Andere Quellen sprechen von mindestens neun Toten auf beiden Seiten. Pakistan und Indien warfen sich gegenseitig einen Bruch der Waffenruhe aus dem Jahr 2003 vor. 

Jahrzehntelanger Streit 

Seit Indiens Regierung Anfang August ihrem mehrheitlich muslimischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir den Teilautonomiestatus entzogen hatte, kam es vermehrt zu Gefechten entlang der Kontrolllinie, die Kaschmir in ein indisch und ein pakistanisch kontrolliertes Gebiet teilt. Ein kleiner Teil gehört zu China.

Pakistan hatte die Aufhebung der Teilautonomie als illegal bezeichnet.  Seit der Unabhängigkeit des früheren Britisch-Indiens und der Trennung in Indien und Pakistan im Jahr 1947 streiten die beiden Länder um die Herrschaft über Kaschmir. Sie führten bereits zwei Kriege um das Himalaya-Tal.

sth/uh (dpa,rtr, ap)

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