Tony Martin verlässt Katusha-Alpecin | Sport-News | DW | 14.08.2018
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Radsport

Tony Martin verlässt Katusha-Alpecin

Die Saison verlief glücklos für Tony Martin. Nach Stürzen und Formtiefs erhält der viermalige Zeitfahr-Weltmeister keinen neuen Vertrag bei seinem Team Katusha-Alpecin. Nun führt Martins Weg offenbar in die Niederlande.

Zur Deutschland-Tour wird Tony Martin nicht rechtzeitig fit, das ist bereits klar. Nach seinem Wirbelbruch, den er sich bei einem Sturz der achten Etappe der Tour de France zugezogen hatte, befindet sich Martin weiter im Formaufbau. Doch schon zuvor verlief seine Saison alles andere als glücklich. Neben dem inzwischen schon fast obligatorischen Deutschen Meistertitel im Einzelzeitfahren gelang ihm kein Sieg. Die Teamleitung des in der Schweiz lizenzierten, multinationalen Katusha-Alpecin-Rennstalls hatte sich offenbar mehr erhofft und scheint nicht an einer weiteren Zusammenarbeit mit dem deutschen Radstar interessiert zu sein. 

"Katusha-Alpecin ist keine Option - Tony hat kein neues Angebot erhalten", sagte Martin-Manager Jörg Werner am Dienstag zum Stand der Verhandlungen. Laut dem Internetportal cyclingnews.com soll der Weg des 33 Jahre alten Cottbusers zum niederländischen LottoNL-Jumbo-Rennstall führen. Eine Einigung über einen angeblichen Zweijahresvertrag wollte Werner jedoch nicht bestätigen. "Wir sind in Gesprächen mit mehreren Teams, LottoNL-Jumbo ist eines davon", sagte der 46-Jährige und ergänzte: "Tony ist in einem Alter, in dem die Wahl gut überlegt sein will."

WM-Start ungewiss

Radsport Tour de France Tag 2 Sturz Tony Martin (picture-alliance/Belga/Y. Sunada)

Zuletzt häufiger mit Sturzpech: Tony Martin

Martin, der im Jahr 2016 vom Team Quick-Step zu Katusha-Alpecin gewechselt war, befindet sich derzeit wieder im Aufbautraining. Seinen Start bei der am 23. August beginnenden Deutschland-Tour musste der Zeitfahr-Spezialist bereits absagen. Über eine Teilnahme bei den Straßenrad-Weltmeisterschaften in Innsbruck (23. bis 30. September) soll kurz vor den Titelkämpfen in Österreich entschieden werden. "Der Heilungsprozess verläuft sehr gut. Wir müssen sehen ob es Sinn macht, dass Tony dort startet", erklärte Werner.

jw/jst (mit sid/dpa)

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