Türkische Gemeinde verurteilt Brandanschlag auf Moschee als Terrorakt | Aktuell Deutschland | DW | 10.03.2018
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Aktuell Deutschland

Türkische Gemeinde verurteilt Brandanschlag auf Moschee als Terrorakt

Nach einem Brandanschlag auf eine Moschee in Baden-Württemberg spricht die Türkische Gemeinde in Deutschland von einem Terrorakt. Die Polizei sucht nach mindestens fünf Tätern.

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde Gökay Sofuoglu (picture-alliance/dpa/M. Gambarini)

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde Gökay Sofuoglu

Die Türkische Gemeinde in Deutschland hat den Brandanschlag auf eine Moschee in der Stadt Lauffen am Neckar verurteilt. "Solche unmenschlichen Verbrechen sind Akte des Terrors, die nicht nur die Menschen direkt bedrohen, sondern auch die Grundfesten unserer Gemeinschaft erschüttern wollen", sagte der Bundesvorsitzende Gökay Sofuoglu. "Wir fordern eine gründliche Aufklärungsarbeit." 

Unbekannte hatten am Freitag Brandsätze in das Gebäude in Lauffen geworfen. Der Imam, der einen Teil der Räume als Wohnung nutzt, hielt sich zur Tatzeit in dem Gebäude auf. Er konnte das Feuer selbst löschen. Verletzt wurde niemand. Der Schaden wird auf rund 5000 Euro geschätzt.

Eine mittelalterliche Stadtmauer und ein Zementwerk prägen die Skyline von Lauffen (picture-alliance/dpa)

Eine mittelalterliche Stadtmauer und ein Zementwerk prägen die Skyline von Lauffen

Polizei und Staatsanwaltschaft teilten mit, es werde nach mindestens fünf Tätern gesucht. Ob der Brandanschlag einen fremden- oder islamfeindlichen Hintergrund habe, sei noch offen. Es werde wegen des Verdachts des versuchten Mordes ermittelt. Bei dem Anschlag war niemand verletzt worden. Der Imam, der sich in dem Gebäude befand, konnte das Feuer selbst löschen.

stu/cgn (dpa, epd, afp)

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