Syrische Führung akzeptiert Waffenstillstand | Aktuell Nahost | DW | 23.02.2016
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Aktuell Nahost

Syrische Führung akzeptiert Waffenstillstand

Das Regime von Präsident Assad billige die Vereinbarung der USA und Russlands über eine Waffenruhe, melden amtliche Medien unter Berufung auf das Außenministerium in Damaskus.

Die Regierung sei bereit, sich dabei eng mit Russland abzustimmen, etwa darüber, für welche Gruppen und welche Territorien die Vereinbarung gelten solle. Moskau unterstützt die Assad-Armee seit Monaten vor allem durch Luftangriffe.

Die Kampfeinsätze würden gestoppt, verlautete aus dem syrischen Außenministerium, gegen den "Islamischen Staat" (IS) oder Al-Kaida-nahe Extremisten aber fortgesetzt, wie dies zwischen Washingtion und Moskau abgesprochen sei. Die Feuerpause soll demnach ab Samstag gelten.

Sprecher der Rebellen hatten große Zweifel daran geäußert, ob die syrische Führung und deren Verbündeten die Militäroperationen gegen die oppositionellen Kräfte und die von ihnen kontrollierten Gebiete wirklich stoppen würden. Auch von türkischer Seite wurden Bedenken gegen Assad und Russland verbreitet.

Am Dienstag wurde die letzte Verbindungsstraße in von Rebellen gehaltene Stadtteile Aleppos von russischen Kampfjets bombardiert.

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sc/jj (afp, rtr, APE)