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Sprengstoff-Explosion tötet Polizisten in Moskau

24. Dezember 2025

Schon zum zweiten Mal in dieser Woche erschüttert eine Detonation die russische Hauptstadt - wieder mit blutigen Folgen. Die Hintergründe liegen im Dunkeln.

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Russland Moskau 2025 | Einsatzkräfte mit Polizeiwagen auf einer Straße am Ort einer tödlichen Explosion
Der abgesperrte Tatort im Süden von MoskauBild: Ramil Sitdikov/REUTERS

In Moskau ist es erneut zu einer tödlichen Explosion gekommen. Dabei starben drei Menschen, wie die Behörden der Hauptstadt Russlands bestätigten.

Bei den Getöteten handelt es sich demnach um zwei Polizisten und eine dritte Person. Diese könnte den Sprengsatz gezündet haben, vermeldeten inoffizielle Nachrichtenkanäle.

Russland Moskau 2025 | Zwei Verkehrspolizisten bei Vorfall in Südmoskau verletzt, im Bild mehrere Personen an einer nächtlichen Polizeiabsperrung
Die Explosion ereignete sich in der Nacht zum MittwochBild: Ilya Lazarev/TASS/ZUMA/picture alliance

Ermittlern zufolge wollten die Polizisten einen Mann überprüfen, der sich verdächtig verhielt. Als sie sich auf ihn zubewegt hätten, sei der Sprengsatz detoniert.

Wieder ein Anschlag?

Die Hintergründe des Vorfalls im Moskauer Süden sind noch unklar. Der Chef des staatlichen Ermittlungskomitees, Alexander Bastrykin, ordnete an, alle Beteiligten zu finden und die Umstände des Verbrechens aufzuklären.

Erst am Montag war in der Nähe der russische Generalleutnant Fanil Sarwarow von einer unter seinem Auto platzierten Bombe getötet worden. Der 56-Jährige leitete die operative Ausbildungsabteilung des Generalstabs.

Luftbild: Von Bombe zerstörtes Auto auf einer Straße, daneben mehrere Personen
In diesem Auto starb Generalleutnant Fanil SarwarowBild: Anastasia Barashkova/REUTERS

Seit Beginn des fast vierjährigen Krieges gegen die Ukraine gab es bereits eine Reihe von Anschlägen auf ​russische Militärs und prominente Befürworter des Krieges. Der ukrainische Militärgeheimdienst hat sich in der Vergangenheit zu ⁠einer Reihe derartiger Attacken bekannt. Zum Anschlag auf Sarwarow gab die Ukraine bisher keine Stellungnahme ab.

wa/pgr (dpa, afp, rtr)

Redaktionsschluss 17.45 Uhr (MEZ) - Dieser Artikel wird nicht weiter aktualisiert.