SpaceX soll 2019 Astronauten zur ISS bringen | Aktuell Amerika | DW | 06.10.2018
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Aktuell Amerika

SpaceX soll 2019 Astronauten zur ISS bringen

Die US-Raumfahrtbehörde NASA will im Juni 2019 erstmals Astronauten mit einer Rakete des Privatunternehmens SpaceX ins All bringen lassen. An der Mission zur Internationalen Raumstation ISS nähmen zwei Astronauten teil.

USA Bangladesch Raumfahrt Start (picture-alliance/AP/R. Huber/O. Sentinel )

Eine SpaceX Falcon 9

SpaceX hat bereits mehrfach seine Raumkapsel "Dragon" zur ISS geschickt, allerdings nicht bemannt, sondern nur mit Material. Im kommenden Juni sollen dann Astronauten an Bord einer "Crew Dragon"-Kapsel sein, die von einer Falcon-9-Rakete ins All transportiert wird. Der Termin war bereits mehrfach verschoben worden.

Das Space-Shuttle-Programm der USA war 2011 eingestellt worden. US-Astronauten konnten seither nur noch mit russischen Sojus-Raketen zur ISS gelangen. Der Vertrag mit Russland läuft 2019 aus. Dann sollen SpaceX und Boeing übernehmen.

Weltraum-Tourismus im Blick

SpaceX peilt auch den Weltraum-Tourismus an. Der japanische Milliardär Yusaku Maezawa soll als erster Weltraumtourist des privaten Raumfahrtunternehmens zum Mond fliegen. Der Flug mit einer Big-Falcon-Rakete werde ungefähr eine Woche dauern und solle, "wenn alles gut geht", im Jahr 2023 stattfinden, sagte SpaceX-Chef Elon Musk. Eine Landung auf dem Mond sei aber nicht geplant.

"Er ist der mutigste Mensch, derjenige, der es am meisten will, und der größte Abenteurer", sagte Musk über Maezawa. Der Japaner bezahle sehr viel Geld für die Reise, einen genauen Betrag wollten aber weder Musk noch Maezawa verraten.

Maezawa sagte, "endlich kann ich euch sagen, dass ich ausgewählt wurde, zum Mond zu fliegen". Das sei sein Lebenstraum. "Seit ich ein Kind bin, liebe ich den Mond." Der 42-Jährige ist Geschäftsmann und Kunstsammler und verfügt dem Magazin Forbes zufolge über ein Vermögen von drei Milliarden Dollar. Einen Großteil seines Geldes hat er mit dem Verkauf von Kleidung im Internet gemacht.

hf/jj (dpa, afp)

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