Sommerflaute: Arbeitslosenzahl steigt im August | Aktuell Deutschland | DW | 30.08.2018
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Arbeitsmarkt

Sommerflaute: Arbeitslosenzahl steigt im August

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im August auf 2,351 Millionen gestiegen - saisonbedingt. Laut der Bundesagentur für Arbeit entwickelt sich der Arbeitsmarkt insgesamt weiter positiv.

Deutschland Arbeitsagentur Jugendliche Symbolbild (picture-alliance/dpa/M. Schutt)

Weil sich viele Schulabgänger vor Ausbildungsbeginn arbeitslos melden, steigt im Sommer die Erwerbslosenzahl (Archivbild)

Im Vergleich zum Vormonat nahm die Zahl der Jobsucher um 26.000 zu, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mitteilte. Gegenüber dem Vorjahr sank sie dagegen um 194.000 - der niedrigste Wert für diesen Monat seit dem Jahr 1991.

"Die Arbeitslosigkeit hat im August erwartungsgemäß leicht zugenommen. Die Zunahme war jahreszeitlich bedingt", sagte BA-Chef Detlef Scheele. Im Sommer steigt die Erwerbslosenzahl in der Regel, da sich Schulabgänger vor Ausbildungsbeginn vorübergehend arbeitslos melden. Auch Unternehmen halten sich während der Betriebsferien mit Neueinstellungen eher zurück. Unter Herausrechnung solcher jahreszeitlicher Schwankungen ging die Arbeitslosigkeit im Monatsvergleich nach Angaben der BA um 8000 zurück.

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Experten erwarten, dass sich der Aufschwung der Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen dürfte. "Die deutschen Unternehmen suchen ständig neues Personal", erklärte etwa das Ifo-Institut. Besonders die Dienstleister benötigten neue Mitarbeiter. Auch Scheele gibt sich optimistisch: "Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter günstig."

hk/uh (dpa, afp, rtr)

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