Schwere Vorwürfe gegen iranische Hacker | Aktuell Welt | DW | 06.03.2019
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Cybercrime

Schwere Vorwürfe gegen iranische Hacker

Nach Erkenntnissen von Microsoft haben Hacker aus dem Iran in den vergangenen zwei Jahren mehr als 200 Unternehmen weltweit angegriffen. Viele Firmen seien destabilisiert worden, sagte Microsoft-Manager Lambert.

Gegenüber dem "Wall Street Journal" betonte John Lambert, von den Angriffen seien tausende Angestellte betroffen gewesen. Unternehmensgeheimnisse seien gestohlen und Daten gelöscht worden.

Auch deutsche Firmen im Visier

Betroffen gewesen seien unter anderem Öl- und Erdgas-Firmen, Maschinenbauer und andere international aktive Konzerne in Ländern wie Deutschland, Saudi-Arabien, Großbritannien, Indien und den USA, hieß es. Die Schäden bezifferte der Microsoft-Manager auf mehrere hundert Millionen Dollar.

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Datenraub und Cyberattacken

Dem Iran wurden vor allem aus den USA schon in der Vergangenheit wiederholt Cyberattacken vorgeworfen. Die Regierung in Teheran hat die Anschuldigungen stets zurückgewiesen. Es gebe keine derartigen Aktivitäten in der Islamischen Republik hieß es.

Microsoft zufolge wurden die Attacken auf Unternehmen von einer Gruppe ausgeführt, die die Experten des Software-Konzerns "Holmium" nennen. Einen Teil der Hacker-Angriffe schreiben sie dieser Gruppierung zu, die andere IT-Sicherheitsexperten bereits unter der Bezeichnung APT33 führen.

haz/hk (dpa, afpe)

 

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