Schnelle Corona-Hilfen für Namibia gefordert | Aktuell Afrika | DW | 08.07.2021
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages
Anzeige

Coronavirus

Schnelle Corona-Hilfen für Namibia gefordert

Mehr als 250 Personen und Organisationen haben die Bundesregierung zu schneller Corona-Hilfe für Namibia aufgefordert. Namibia habe eine fünffach höhere Mortalitätsrate als Südafrika, hieß es in dem Brief.

Namibia Windhoek | Coronavirus | Pandemie-Einsatzteam

Mitglieder des namibischen Pandemie-Einsatzteams für COVID-19 in einer Videokonferenz (Archivbild)

Namibia erlebe wegen einer rapiden Ausbreitung von Corona derzeit eine humanitäre Katastrophe, schrieben Forschende, Politikerinnen und Politiker und verschiedene Afrika-Initiativen in einem veröffentlichten Brief. Mit 15 Toten pro Million Einwohner habe Namibia eine fünffach höhere Mortalitätsrate als das ebenfalls hart getroffene Nachbarland Südafrika.

"Deutschland trägt Verantwortung"

"Deutschland trägt gegenüber Namibia aufgrund der kolonialen Vergangenheit eine besondere historische und politische Verantwortung", stellen die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Briefes an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Außenminister Heiko Maas und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller fest.

Ruprecht Polenz

Der CDU-Politiker Ruprecht Polenz ist auch Sonderbeauftragter der Bundesregierung für die Verhandlungen mit Namibia

Auf das erst im Mai durch die Bundesregierung bekräftigte Bekenntnis dazu müssten jetzt umgehend und unbürokratisch Taten folgen. Namibia müsse sofort mit den dringend benötigten medizinischen Hilfsgütern sowie Impfstoffen und gegebenenfalls mit Fachpersonal unterstützt werden.

Zu den Unterzeichnern gehören die frühere Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und der Sonderbeauftragte der Bundesregierung für die Verhandlungen mit Namibia, Ruprecht Polenz.

nob/kle (epd, Vereinigung für Afrikawissenschaften in Deutschland e.V.)