Schnell und warm - Moldaus neuer Ansatz für den Wohnungsbau | Global Ideas | DW | 04.12.2018
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Global Ideas

Schnell und warm - Moldaus neuer Ansatz für den Wohnungsbau

Ein Projekt fördert energieeffizientes Bauen in Moldau. Sozial benachteiligte Familien bekommen eine warme Wohnung - und vielleicht sogar einen Arbeitsplatz.

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Klimafreundliches Bauen - neues Zuhause in Moldau

Projektziel: die Privatwirtschaft soll ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem energieeffizientes Bauen gefördert wird

Projektdurchführung: Unter professioneller Anleitung übernehmen Freiwillige den Neubau der Gebäude, gleichzeitig erhalten Einheimische eine Ausbildung 

Projektpartner: zwei niederländische Unternehmen, Glashandel Koelewijn und TGS Business & Development Initiatives, und das Unternehmen Uniqa Wall Systems. Das Projekt wird von der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) mitfinanziert.

Projektumfang: Das Projekt wird weltweit umgesetzt. Das BMU unterstützt das Land Moldau mit insgesamt 200.000 €.

Projektdauer: Von Juni 2017 bis Mai 2021

Die Republik Moldau ist das ärmste Land Europas. Die ehemalige Sowjetrepublik ist bei der Energieversorgung stark von Russland abhängig. Allein 45 Prozent dieser Lieferungen werden vom Wohnsektor verbraucht, denn viele der Häuser sind schlecht isoliert - das führt zu hohen Heizkosten und CO2-Emissionen. Durch den Bau von energieeffizienten Häusern, bei dem viel Wert auf moderne Technologien gelegt wird, soll sich das ändern. Dabei entstehen nicht nur Gebäude, sondern auch neue Arbeitsplätze. Das ist auch dringend nötig, denn fast ein Viertel der Moldauer haben das Land in den letzten Jahren auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen verlassen.

Ein Film von Wiebke Feuersenger

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