Scharmützel zwischen Israel und Syrien | Aktuell Nahost | DW | 27.05.2019
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Nahost

Scharmützel zwischen Israel und Syrien

Israels Armee hat nach eigener Darstellung eine Luftabwehrstellung in Syrien angegriffen, die zuvor ein israelisches Kampfflugzeug beschossen habe. Es ist nicht der erste Zwischenfall dieser Art.

Israel Militär an der Grenze zu Syrien bei Kuneitra (Getty Images/AFP/J. Marey)

Israelisches Militär an der Grenze zu Syrien bei Kuneitra (Archivbild)

Syrien hat Israel vorgeworfen, bei einem Raketenangriff mehrere Menschen verletzt zu haben. Eine israelische Rakete habe ein Militärfahrzeug in der syrischen Provinz Kuneitra getroffen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Das israelische Militär bestätigte seinerseits einen Luftangriff auf Syrien. Dabei habe es sich um einen Vergeltungsschlag gehandelt. Syrische Flugabwehrsysteme hätten zuvor auf einen israelischen Kampfjet gefeuert, der sich auf einem Routineflug im Norden Israels befunden habe, hieß es.

Opferzahl noch unklar

Zu Kuneitra gehören auch die größtenteils von Israel besetzten Golanhöhen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, das israelische Militär habe die Rakete aus diesem besetzten Teil der Golanhöhen abgefeuert. Demnach wurden drei syrische Soldaten verwundet, in einigen Berichten ist auch von einem Getöteten die Rede. Die Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen von Aktivisten vor Ort. Zu überprüfen sind diese Angaben meist nicht.

Israel hat in der Vergangenheit immer wieder Luftangriffe auf syrisches Territorium verübt. Angesichts der Spannungen zwischen dem Iran und Israels Verbündetem USA werden die Aktionen des Militärs in der Region mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt.

ml/se (afp, dpa, ap)

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