Schachmann gewinnt und übernimmt Führung | Sport | DW | 24.08.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Deutschland Tour

Schachmann gewinnt und übernimmt Führung

Auf der 2. Etappe der Deutschland Tour setzt sich einer der Geheimfavoriten durch. Maximilian Schachmann freut sich über den Tagessieg und peilt nun sogar den ganz großen Erfolg an.

Etappensieg und rotes Trikot: Nach einigen ungewissen Sekunden durfte Maximilian Schachmann strahlen. Der Berliner entschied im Endspurt einer Ausreißergruppe die 2. Etappe der Neuauflage der Deutschland Tour hauchdünn für sich. "Mein Team hat mich perfekt abgeliefert. Ich freue mich, die Arbeit so vollendet zu haben", sagte der 24 Jahre alte Radprofi vom Team Quick-Step Floors.

Nun hat Schachmann den Gesamtsieg am Sonntag in Stuttgart im Visier. "Ich denke schon, dass das unser Ziel sein wird", sagte Schachmann wenige Minuten nachdem er das Teilstück von Bonn durch die Eifel nach Trier nach 196 Kilometern knapp vor dem Slowenen Matej Mohoric gewonnen hatte. Hinter dem Tour-Zweiten Tom Dumoulin aus den Niederlanden wurde der Kölner Nils Politt starker Vierter.

Wenige Zentimeter entscheiden

Radsport Deutschland Tour Zielsprint 2. Etappe (picture-alliance/dpa/H. Tittel)

Um Reifenbreite vorn: Maximilian Schachmann

Die Vorentscheidung fiel dabei am letzten Anstieg in Trier, dort bildete sich eine Gruppe, aus der Schachmann als Sieger hervorging. "Es war unglaublich schnell am Berg, dann bin ich meinen Instinkten gefolgt", sagte der Tagessieger im WDR, der das rote Trikot des Gesamtführenden von seinem kolumbianischen Mannschaftskollegen Alvaro Hodeg übernahm.

Im Endspurt der starken Ausreißer waren es dann nur wenige Zentimeter, die dem Etappensieger des Giro d'Italia zum Erfolg reichten. Erst nach einer kurzen Phase der Unsicherheit war sich die deutsche Rundfahrthoffnung sicher, dass er tatsächlich gewonnen hatte.

Ratloser Kittel

Marcel Kittel war zum zweiten Abschnitt schon gar nicht mehr angetreten. Der Sprinter verließ die Deutschland Tour erschöpft und ratlos, nachdem er im Sprint der Auftakt-Etappe keine Rolle spielte. "Das tut richtig weh", sagte der 30-Jährige, der nun versuchen wird, eine Antwort für seine gesundheitlichen Probleme zu finden.

asz/tk (sid)

Die Redaktion empfiehlt