Rumänien und der Umweltschutz | Fokus Europa | DW | 04.09.2008
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Fokus Europa

Rumänien und der Umweltschutz

Wer in Bukarest die Grünflächen verschwinden lässt, wieso den Rumänen die Luft weg bleibt und wie sich der Umweltschutz des Landes zukünftig gestalten soll – diese Themen und mehr in Fokus Europa - Das Magazin.

Blick auf Straßen und Grünanlage in Rumänien (Stefanescu)

Rumänien schreibt den Umweltschutz groß

Die Einwohner der Metropole Bukarest haben es nicht leicht. Baustellen machen den Weg durch die Stadt zum Hindernislauf. Denn die Metropole will weg von Plattenbauten hinzu zu Glanz und Glamour. Allerdings geht die Verschönerungskur auf Kosten der Umwelt. Sorin Georgescu hat sich für Fokus Europa die Stadt der tausend Baustellen angesehen.


Weitere Themen der Sendung am 04.09.2008 um 4:15 UTC:


Auch in anderen rumänischen Städten gibt es Umweltprobleme. Viele Autos, die im Westen Europas nach acht oder zehn Jahren ausgemustert werden, bekommen hier zweite Chance. Als Folge fahren in Rumänien viele alte Autos, die weder einen Katalysator noch einen Dieselfilter haben. Das stinkt nicht nur den Rumänen, sondern auch der Europäischen Union. Sie will, dass diese Autos bis 2011 von den Straßen verschwunden sind. Thomas Wagner war im Abgasdschungel unterwegs.


Der Umwelt- und Klimaschutz hatte in Rumänien bislang keinen hohen Stellenwert. Bis 2004 gab es faktisch kein Umweltbewusstsein, da die Rumänen einen großen Nachholbedarf an Konsumgütern hatten und die Regierung aus dem Land ein Wachstumsland machen wollte. Nun wird aber Umwelt groß geschrieben und eine Strategie der Energieeffizienz ausgearbeitet. Trotzdem bleibt noch viel zu tun, vor allem auch im privaten Sektor. Robert Schwarz berichtet im Interview mit Fokus Europa über den neuen „grünen Daumen“ der Rumänen.

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