Reger Handel trotz Sanktionen | Podcast Wirtschaft | DW | 14.08.2017
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Podcast Wirtschaft

Reger Handel trotz Sanktionen

Blühendes Schmugglergeschäft: Trotz Sanktionen laufen die Geschäfte zwischen China und Nordkorea weiter+++Brexit-Strategie: Londoner Minister fordern von der EU eine Übergangszeit nach dem EU-Austritt+++Licht und Schatten: Das Halbjahresergebnis des Energieriesen RWE+++Hitze und Dürre: wie Italiens Landwirtschaft unter dem extrem trockenen Sommer leidet

Audio anhören 15:02

Wie von den USA immer wieder gefordert, trägt China im Nordkorea-Konflikt die neuen UNO-Sanktionen gegen das Nachbarland ausdrücklich mit. Damit erhöht die Führung in Peking zwar öffentlichkeitswirksam den wirtschaftlichen Druck auf Nordkorea. Kleinere, private Unternehmen an der chinesisch-koreanischen Grenze handeln aber munter weiter. Selbst Öl wird weiter von China exportiert.

Brexit-Poker oder Bluff?

Heute ist die britische Premierministerin vom Wandern in den Schweizer Bergen nach London zurückgekehrt. Doch auf dem Schreibtisch von Theresa May in ihrem Amtssitz in der Downing Street liegt dasselbe Problem wie vor ihrer Abreise: der Brexit. Während Mays Abwesenheit hatten sich zwei ihrer Minister öffentlich über die richtige Strategie für den EU-Austritt gestritten. Am Wochenende zeigten sie sich jedoch versöhnlich und plädierten gemeinsam für eine Übergangsphase nach dem EU-Austritt, die der britischen Wirtschaft einen Brexit-Schock ersparen soll.

RWE verdient wieder blendend

Noch im vergangenen Jahr machte der Essener Energiekonzern RWE Negativ-Schlagzeilen mit einem Rekordverlust. Mittlerweile laufen nach zwei Krisenjahren die Geschäfte aber wieder besser. Dabei half natürlich die milliardenschwere Atomsteuer-Rückerstattung durch die Bundesregierung. Und der Börsengang der Tochter Innogy sei ebenfalls äußerst positiv für RWE, sind sich die Börsianer einig. 

Folgen der Dürre in Italien

Mit ziemlicher Sicherheit werden die Preise für Oliven und Olivenöl in diesem Jahr deutlich anziehen. Denn in einem der wichtigsten Anbau-Länder, in Italien, hat es in diesem Jahr viel zu wenig geregnet. Enorme Trockenheit, Waldbrände, Wasserknappheit und magere Ernten sind die Folge. Die Landwirte versuchen mehr schlecht als recht mit den absehbaren enormen Einbußen klarzukommen. Besuch bei einem betroffenen Bauern in der Nähe von Rom.

Redakteur am Mikrophon: Thomas Kohlmann
Technik: Thomas Schmidt