Razzia in Hessen und NRW bei mutmaßlichen Islamisten | Aktuell Deutschland | DW | 21.02.2019
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Islamismus

Razzia in Hessen und NRW bei mutmaßlichen Islamisten

Die Polizei hat in Südhessen und Nordrhein-Westfalen mehrere Wohnungen mutmaßlicher Islamisten durchsucht. Die Verdächtigen wollten offenbar nach Syrien ausreisen, um dort zu kämpfen.

Polizeiautos (Foto: REUTERS)

Die Razzien fanden in NRW und Hessen statt (Archivbild)

Ermittelt wird wegen des Verdachts auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Das sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt. Etwa 200 Beamte seien im Einsatz gewesen. Ein Ehepaar wurde festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main laut der Nachrichtenagentur afp berichtet. 

Die Beschuldigten im Alter zwischen 22 und 30 Jahren sollen anderen Leuten dabei geholfen haben, über die Türkei nach Syrien auszureisen, um dort an Kämpfen und Anschlägen islamistischer Gruppen teilzunehmen. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten Bargeld in unterer fünfstelliger Höhe, Messer und diverse Unterlagen. 

Kein Anschlagsrisiko

Insgesamt durchsuchte die Polizei in Rüsselsheim, Biebesheim und Raunheim 15 Gebäude. Zudem gab es eine Durchsuchung in Kerpen in NRW. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Südhessen bestätigte, dass es dabei um einen Islamismusbezug gehe.

"Unsinn" seien aber Berichte, wonach es um einen möglichen bevorstehenden Anschlag gegangen sei. Zunächst hatte der Hessische Rundfunk über die Durchsuchungen berichtet. 

jmw/kle (dpa, afp, hessenschau.de)

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