Rassismus: FIFA eröffnet Verfahren gegen Russland | Sport-News | DW | 17.04.2018
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WM 2018

Rassismus: FIFA eröffnet Verfahren gegen Russland

58 Tage vor Beginn der WM droht dem russischen Fußball-Verband ein schwerer Imageschaden: Die FIFA hat wegen rassistischer Beleidigungen beim Länderspiel des WM-Gastgebers gegen Frankreich ein Verfahren eingeleitet.

Russland Spartak Moskau Fan mit Maske (picture alliance/AA/S. Karacan)

Russische Fußballfans sorgen für Ärger: Hat der WM-Gastgeber ein Rassismus-Problem?

Knapp zwei Monate vor dem WM-Start drohen Gastgeber Russland Sanktionen durch die FIFA: Der Fußball-Weltverband eröffnete ein Disziplinarverfahren gegen den russischen Verband wegen möglicher rassistischer Beleidigungen von französischen Spielern durch Zuschauer beim Länderspiel in St. Petersburg. Das bestätigte die FIFA auf Anfrage am Dienstag.

"Rassismus hat keinen Platz auf Fußballplätzen"

Weitere Kommentare könnten zu diesem Zeitpunkt nicht abgegeben werden, hieß es. Bei der Partie Ende März waren unter anderem Affenlaute in Richtung der dunkelhäutigen französischen Spieler wie Paul Pogba von den Rängen zu hören gewesen. Frankreichs Sportministerin Laura Flessel hatte sich dazu beim Nachrichtendienst Twitter geäußert: "Rassismus hat keinen Platz auf Fußballplätzen. Wir müssen gemeinsam auf europäischer und internationaler Ebene handeln, um dieses inakzeptable Verhalten zu stoppen."

Der russische Verband war in der Vergangenheit bereits wegen Rassismus seiner Fans mit Geldstrafen belegt worden. Auch der in St. Petersburg ansässige Spitzenclubs Zenit war schon wegen Rassismus-Vorfällen auf den Rängen belangt worden. St. Petersburg ist ein Spielort bei der WM (14. Juni bis 15. Juli), dort findet unter anderem ein Halbfinale statt.

jw/sn (mit sid, dpa)

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