Proteste: Paris kommt nicht zur Ruhe | Aktuell Europa | DW | 04.01.2020
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Streiks und Demos

Proteste: Paris kommt nicht zur Ruhe

Die Gewerkschaften wollen den Druck auf die Regierung Macron wegen der geplanten Rentenreform aufrecht erhalten. Wieder gingen mehrere tausend Menschen in Paris auf die Straßen. Die Polizei war gefordert.

Frankreich Paris | Protest gegen Pläne für Rentenreform (Reuters/C. Hartmann)

"Ich habe Angst um die Meinen" - die Motive für den Proteste sind durchaus unterschiedlich

"Macron, zieh' Dein Projekt zurück, rette und verbessere unsere Renten", skandierten die Demonstranten. Einige von ihnen trugen gelbe Westen - das Symbol der landesweiten Protestbewegung gegen Präsident Emmanuel Macron.

An zwei Punkten in der Stadt versammelten sich die Menschen - an der zentral gelegenen Bastille und am Bahnhof Gare de l'Est. Dort versuchten die Demonstranten das Gebäude zu stürmen. Die Polizei setzte Tränengas ein, um dies zu verhindern.

Frankreich Paris | Protest gegen Pläne für Rentenreform (Getty Images/AFP/F. Guillot)

Die Mobilisierung funktioniert noch - wieder machten Tausende mit...

Weitere Streikaktionen geplant

Wegen der Rentenpläne gibt es in Frankreich derzeit unter anderem den längsten Bahnstreik in der Geschichte des Landes. Für kommenden Donnerstag haben die Gewerkschaften zu neuen landesweiten Großaktionen aufgerufen; dann wollen beispielsweise auch Lehrer und das Krankenhauspersonal die Arbeit niederlegen.

Macron will das komplizierte französische Rentensystem mit 42 verschiedenen Regelungen vereinheitlichen und das Milliarden-Defizit der Rentenkassen abbauen. Besonders umstritten ist die faktische Anhebung des Renteneintrittsalters von derzeit 62 auf künftig 64 Jahre.

fab/djo (afp, rtre)

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