Proteste in Wien gegen Corona-Maßnahmen | Aktuell Europa | DW | 16.01.2021
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages
Anzeige

COVID-19

Proteste in Wien gegen Corona-Maßnahmen

Rund 10.000 Menschen haben in Wien gegen die Schutzmaßnahmen der österreichischen Regierung gegen das Coronavirus protestiert. Medienvertreter wurden nach eigener Aussage bedroht.

Virus Outbreak Austria

Unter den Teilnehmern der Kundgebung in Wien sollen auch Personen aus der Neonazi-Szene gewesen sein

Die Demonstranten beklagten die derzeitigen Einschränkungen und forderten den Rücktritt der Regierung von Kanzler Sebastian Kurz. Die meisten Teilnehmer der Kundgebung trugen keinen Mund-Nasen-Schutz und missachteten die Abstandsregeln.

Strache mit dabei

Unter den Demonstranten befanden sich auch der zurückgetretene Ex-Vizekanzler und frühere FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache sowie bekannte Personen aus der Neonazi-Szene. An einer von linken Gruppen organisierten Gegendemonstration beteiligten sich nach Polizeiangaben rund 500 Menschen.

Die Demonstration begann friedlich, später gab es Tumulte. Die Polizei konnte Zusammenstöße mit den Gegendemonstranten verhindern. Medienvertreter berichteten, sie seien mehrfach angepöbelt und bedroht worden. Sie bekamen Polizisten zum Schutz bereitgestellt.

In Österreich gilt noch bis zum 24. Januar ein harter Lockdown. Bislang starben nach Angaben der Behörden landesweit rund 7000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus.

haz/ml (dpa, afp)