Proteste in Frankreich gehen weiter | Podcast Wirtschaft | DW | 19.11.2018
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Podcast Wirtschaft

Proteste in Frankreich gehen weiter

Die "Gelben Westen" geben keine Ruhe +++ EU will Brexit-Vertrag nicht ändern +++ Autoboss in Japan verhaftet +++ Südafrika sucht Investoren +++ CNN-Gründer Ted Turner wird 80

Audio anhören 16:21

In Frankreich sind am Wochenende mehr als eine Viertelmillion Menschen auf die Straße gegangen, um gegen höhere Spritsteuern und den Reformkurs von Präsident Macron zu demonstrieren. Ungewöhnlich an den Protesten ist, dass sie ohne die Unterstützung einer Gewerkschaft auskommen. Die Anhänger organisieren sich über soziale Netzwerke und tragen gelbe Warnwesten. Auch am Montag protestierten sie weiter und blockierten Autobahnen und Treibstofflager. Die Polizei zählte mehr als hundert Aktionen im ganzen Land.

EU will Brexit-Vertrag nicht ändern

Der geplante Scheidungsvertrag zwischen der EU und Großbritannien hat in London für eine Regierungskrise gesorgt. Ob Theresa May Premierministerin bleiben kann und ob das Parlament dem Vertrag zustimmt, ist noch offen. Die EU zumindest will den Austrittsvertrag nicht mehr verändern, ihre Außen- und Europaminister unterstützten das Verhandlungsergebnis am Montag bei ihrem Treffen in Brüssel.

Autoboss Ghosn verhaftet

Der Automanager Carlos Ghosn ein mächtiger Mann. Er steht an der Spitze der japanischen Hersteller Nissan und Mitsubishi und ist außerdem Chef von Renault aus Frankreich. Gemeinsam bilden die drei eine Allianz und sind der weltweit viertgrößte Autobauer. In Japan galt Ghosn lange als Held, weil er Nissan einst vor der Pleite gerettet hat - sogar ein Manga-Comic ist ihm gewidmet. Heute aber ist Ghosn in Japan verhaftet worden.

Südafrika sucht Investoren

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat heute seinen dreitägigen Staatsbesuch in Südafrika begonnen. Es ist das erste Mal in 20 Jahren, dass ein Bundespräsident das Land besucht. Begleitet wird Steinmeier von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation - und daran kann man ablesen, worum sie viele der Gespräche drehen werden.

CNN-Gründer wird 80

"Mein lieber Sohn", schrieb der Werbeunternehmer Robert Turner im Jahr 1957 in einem Brief, "ich bin erschüttert, ja regelrecht entsetzt, dass Du klassische Philologie als Hauptfach gewählt hast. Ich hätte mich sogar fast übergeben. Ich bin praktisch veranlagt, und ich kann mir einfach nicht vorstellen, warum Du Altgriechisch lernen willst." Sohn Ted - der Adressat dieses Briefes - war damals 18 Jahre alt. Auf Druck des Vaters änderte er sein Studienfach und wählte Ökonomie - ohne allerdings einen Abschluss zu machen. Der Rest ist Geschichte. Ted Turner gründete den Nachrichtensender CNN und wurde zum Milliardär. Heute wird er 80 Jahre alt.


 

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Redakteur am Mikrofon: Andreas Becker
Technik: Leon Becker

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