Prince: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein | Musik | DW | 19.04.2018
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Musik

Prince: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Die Staatsanwaltschaft konnte im Zusammenhang mit dem Tod von US-Megastar Prince keine Hinweise auf eine Straftat finden. Der Musiker war im April 2016 tot in seinem Anwesen in Minneapolis aufgefunden worden.

Zwei Jahre ist es her, dass die Popwelt einen ihrer größten Stars verloren hat: Prince, seines Zeichens Multiinstrumentalist, Sänger, Komponist und Produzent zahlloser Hits. Die Staatsanwaltschaft hat nun ihre Ermittlungen ohne Anklage beendet. "Wir haben schlicht nicht genügend Beweise, um jemanden mit einer Straftat im Zusammenhang mit Princes Tod anzuklagen", so Staatsanwalt Mark Metz am Donnerstag (19.04.2018). Es gebe keinerlei Beweise, "die auf irgendein anderes bösartiges Motiv, Vorsatz oder Komplott deuten."

Jahrelange starke Schmerzen

Prince war am 21. April 2016 in seinem Anwesen Paisley Park in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota an einer Überdosis des Schmerzmittels Fentanyl gestorben. Laut Staatsanwaltschaft habe er gedacht, das Schmerzmittel Vicodin zu nehmen. Tatsächlich habe er aber gefälschte Tabletten geschluckt, die Fentanyl enthielten. Fentanyl gilt als 30 bis 50 Mal so stark wie Heroin und 50 bis 100 Mal so stark wie Morphium.

Prince hatte jahrelang unter starken Schmerzen in Hüften und Knien gelitten und war auf Medikamente angewiesen. Der 1958 als Prince Roger Nelson geborene Musiker erlangte mit dem Album "Purple Rain" im Jahr 1984 Weltruhm und wurde für Hits wie "Kiss", "Raspberry Beret" und "1999" gefeiert. Er wurde 57 Jahre alt.

pj/bb (dpa, afp)