Posthume Ehrung für Janis Joplin | Aktuelles | DW | 04.11.2013
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Aktuelles

Posthume Ehrung für Janis Joplin

Eine der bekanntesten Rock-Sängerinnen aller Zeiten hat jetzt einen Stern auf dem "Walk of Fame" in Hollywood erhalten: 43 Jahre nach ihrem Tod wurde Janis Joplin diese Ehre zuteil.

"Sie war mutig und frech, aber auch schmerzerfüllt und verletzlich", sagte Musikproduzent Clive Davis über Janis Joplin bei der feierlichen Enthüllung der Plakette Nr. 2510 auf dem "Walk of Fame." Der heute 81-Jährige hatte die Sängerin in den 1960er Jahren entdeckt und ihre Karriere maßgeblich begleitet.

Bei der Zeremonie erinnerten die beiden jüngeren Geschwister von Janis Joplin, Michael und Laura, an ihre Schwester. Sie habe "ihr großes Herz" für die Musik gegeben, sagte Laura.

Erinnerungen an eine Legende

Janis Joplin war neben Jimi Hendrix und Jim Morrison eine der zentralen Symbolfiguren der Hippiezeit. In diesem Jahr wäre sie 70 geworden. Zu ihren bekanntesten Auftritten gehörte das legendäre Woodstock-Festival 1969. Ein Jahr später starb sie im Alter von 27 Jahren an einer Überdosis Heroin.

Janis Joplin, US-amerikanische Sängerin (Foto: picture-alliance/dpa)

Janis Joplin war eine der Ikonen der Hippiezeit

Unter dem Applaus von Hunderten von Fans trat auch Country-Star Kris Kristofferson ans Mikrofon und spielte seine Ballade "Me and Bobby McGee." Janis Joplin hatte das Stück kurz vor ihrem Tod mit ihrer unverwechselbaren Stimme vertont. Es wurde ihr größter Hit, der allerdings ironischerweise die Spitze der Charts erst im Jahr nach Joplins Tod erklomm.

Ihre Musik lebt weiter

"Ihre Fans in aller Welt werden sich immer an ihre Lieder erinnern", sagte Ana Martinez von der Handelskammer in Hollywood, die für den "Walk of Fame" zuständig ist. Titel wie "Down on Me", "Summertime", "Cry Baby" oder "Mercedes Benz" hätten sie unsterblich gemacht.

Insgesamt nahm Janis Joplin in ihrer kurzen Karriere vier Studio-Alben auf. 1995 war sie bereits in die Rock and Roll Hall of Fame in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio aufgenommen worden.

mak/se (dpa, afpe)

Die Redaktion empfiehlt