NADA feiert 15-jähriges Bestehen | Sport | DW | 16.01.2018
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NADA

NADA feiert 15-jähriges Bestehen

Die deutsche Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) hat sich dem Kampf gegen illegale Substanzen verschrieben - jetzt feierte sie in Bonn 15-jähriges Bestehen. Mit prominenten Gästen.

Man darf es als Hommage bezeichnen, was Sir Craig Reedie, Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), zu sagen hatte: "Die NADA ist ein Modell für alle. Sie leistet exzellente Arbeit", würdigte er das Wirken der deutschen Partnerorganisation. Die NADA feierte am Dienstag im Beisein von rund 150 Ehrengästen ihr 15-jähriges Bestehen.

Auch der geschäftsführende Bundesinnenminister Thomas de Maizière honorierte die Arbeit der NADA, die bei ihrem Start vor 15 Jahren fünf hauptamtliche Mitarbeiter hatte - mittlerweile sind es 36. "Die Gründung der NADA war ein Meilenstein hin zu einem sauberen und gerechteren Sport in Deutschland", sagte de Maizière in einem schriftlichen Grußwort - persönlich konnte er nicht erscheinen. Doping sei Unrecht, Doping mache krank, Doping raube dem Sport sein Fundament, ergänzte de Maizière. Sein Staatssekretär Hans-Georg Engelke forderte in Bonn die Bundesländer und die deutsche Wirtschaft auf, ihr finanzielles Engagement für die NADA zu erhöhen.

Saubere Spiele?

Auch sonst war das Teilnehmerfeld prominent besetzt: Die ehemalige Basketball-Nationalspielerin und NADA-Präsidentin Andrea Gotzmann betonte, die NADA sei "ein verlässlicher Partner für die sauberen Athletinnen und Athleten". Veronika Rücker, die neue Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), bezeichnete die NADA als "ein längst anerkanntes Kompetenzzentrum".

Bonn 15 Jahre Nationale Anti-Doping Agentur Deutschland NADA (picture-alliance/dpa/H. Kaiser)

Staatssekretär Hans-Georg Engelke gratuliert der NADA

Bei den bevorstehenden Olympischen Winterspielen und Paralympics in Pyeongchang solle für die deutschen Athleten vor allem eines gelten, sagte Rücker: "Lieber ein sechster oder achter Platz als eine Medaille mit Betrug." Ihr größter Wunsch für die Spiele in Südkorea sei es, "dass unsere Athletinnen und Athleten auf saubere Konkurrenz treffen".

Reedie lobt IOC-Urteil gegen Russland

Reedie begrüßte in Bonn erneut das IOC-Urteil gegen Russland wegen systematischen Dopings. Russische Sportler dürfen wegen des institutionalisierten Manipulationssystems in ihrem Land nur unter neutraler Flagge an den Winterspielen teilnehmen. In Südkorea dürfen nur unbelastete russische Athleten starten.

(ft/dpa)

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