Mindestens 30 Tote bei Monsun in Indonesien | Aktuell Asien | DW | 24.01.2019
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Südostasien

Mindestens 30 Tote bei Monsun in Indonesien

Immer wieder gibt es in der Regenzeit in Indonesien Erdrutsche und Hochwasser. Diesmal trifft es vor allem den Süden von Sulawesi. Die stärksten Regenfälle dürften erst noch kommen.

Die Insel kann sich kaum erholen: Nach dem Erdbeben im Oktober und dem Tsunami im Dezember folgen nun Erdrutsche und Überschwemmungen im Süden der indonesischen Insel Sulawesi. Bisher kostete der Monsun mindestens 30 Menschen das Leben. Der Chef der Nationalen Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Nugroho, rechnete damit, dass die Zahl der Toten noch weiter steigt.

Indonesien Überschwemmung durch Monsun in Sulawesi (Reuters/Antara Foto/S.M.Tikupadang)

Immer wieder suchen die Behörden auf Sulawesi nach freiwilligen Helfern

Weitere Informationen aus den betroffenen Bezirken in der Provinz Sulawesi Selatan gingen noch ein. Die seit Tagen andauernden starken Regenfälle haben in der Provinz in zehn Bezirken Überschwemmungen verursacht und auch die Provinzhauptstadt Makassar unter Wasser gesetzt.

Tausende Menschen evakuiert

25 Menschen galten den Angaben zufolge als vermisst, weitere 47 wurden verletzt. Mehr als 3.300 Menschen mussten angesichts der Wassermassen ihre Häuser verlassen. In der Region herrscht derzeit Regenzeit, der Monsun dauert in den meisten Regionen Indonesiens von etwa November bis März. Dieses Jahr könnte er im Januar und Februar am stärksten ausfallen, hieß es. 

Indonesien Überschwemmung durch Monsun in Sulawesi (Getty Images/AFP/Y. Wahil)

Die Bewohner von Sulawesi versuchen der Flut zu entkommen

Mindestens 26 Todesopfer stammten aus drei Bezirken der Provinz, etwa aus dem am härtesten getroffenen Distrikt Gowa, wie der Chef der Behörde in der Provinz, Syamsibar, sagte. "Wir hoffen, dass das Wasser sich zurückzieht, sobald der Regen nachlässt." Erdrutsche und Überschwemmungen sind während der Regenzeit keine Seltenheit.

ni/ml (dpa, afp, rtr)

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